22.03.2018, Markthalle Hamburg, Hamburg

MEGAHERZ & SCHATTENMANN

Veröffentlicht am 26.03.2018

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MEGAHERZ und SCHATTENMANN. Eine Kombination aus einer Instanz der Neuen Deutschen Härte mit einer Band, die erst seit Kurzem in diesem Genre unterwegs ist, und sich dennoch eine gewisse Fanbase erspielt hat. SCHATTENMANN haben in der kurzen Zeit ihres Bestehens einiges erreicht. Doch wie war das Konzert dieser beiden Bands in der Hamburger Markthalle?

Zunächst zu SCHATTENMANN. Insgesamt noch etwas verhalten, dennoch war die Live-Erfahrung, die Sänger Frank in seiner Zeit als Gitarrist bei STAHLMANN sammeln konnte, bemerkbar. Das Debüt-Album bestimmte den Auftritt, so wurden unter anderem "Brennendes Eis", "Gekenntert" und der Shitstorm-behaftete (so in einer Ansage benannt) Song "Generation Sex", aber auch der selbstbetitelte Track "Schattenmann" dem Publikum präsentiert. Die Publikumsbindung war da, in manchen Momenten aber etwas redundant. Laute Schreie, die "MEGAHERZ!" als Ankündigung der Hauptband des Abends beinhalten, sind wahrscheinlich am Ende des eigenen Auftritts am sinnvollsten.

Die kostümlosen Einheiten wechselten sich mit solchen Phasen ab, in denen neonlastige Masken und Basssaiten sich mit dem schwarzen Hintergrund vereinten. Futuristisch, und dennoch eine Übernahme von Traditionellerem: NDH 2.0 wird visuell. Man sah sich noch nach dem Auftritt auf das eine oder andere Getränk, Fan-Kontakt in einer lockeren Atmospäre. Ganz entspannt.

MEGAHERZ warteten mit einer energetischen Welle aus einer zum Backdrop passenden Licht-Show (schwarz-rot) und einer Mischung aus Klassikern ihres Schaffens und neueren Songs auf. Neben "Komet", "Glas und Tränen" und "Miststück" der neue Song "Nicht in meinem Namen". Letzterer wurde mit einem Statement gegen Rassismus und Hetze versehen. Aber auch der "Himmelstürmer" und "Gott Sein" durften hier nicht fehlen. Auch emotionale Momente kamen hier nicht zu kurz. Besonders deutlich war dies bei "Von Oben". Hier war die jahrelange Bühnenerfahrung deutlich bemerkbar, das Publikum wurde schön eingebunden.

 

"Von Oben" als der vielleicht emotionalste Moment des Abends authentisch präsentiert. Emotionalität und Wucht, Gewohntes und Neuheiten. Insgesamt eine gute Mischung. Fazit: keine Enttäuschung, hat Spass gemacht.


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