02.10.2018, Rockhouse, Salzburg

PRIMAL FEAR & RIOT V & EXISTANCE

Text: manfred
Veröffentlicht am 28.10.2018

Gegen 19 Uhr 30 Uhr dürfen die etwa 250 Fans die Französische Formation EXISTANCE bestaunen, die ihre Aufgabe, das erwartungsvolle Publikum aufzuwärmen, ganz hervorragend lösen. Die Herren fahren schon ein ordentliches Brett auf, mit einem tollen Sound, was man bei einem Opening Act nicht immer erwarten kann. Ihr sehr rifforientierter 80er Metal  kann vollauf begeistern. Fröhlich rockig geht die Post ab, mit Songs wie "Heavy Metal  Fury", "We  Are Restless" oder "Breaking  the Rock“, oder den Rausschmeißer "From Hell“ hält man die Fans bei Laune. Ein überaus gelungener Auftritt einer sehr talentierten Truppe, die mit  Julian Izard einen tollen Sänger in ihren Reihen hat. Bin gespannt, wo die musikalische Reise in Zukunft noch hingehen wird.

 

                       


Nach der Darbietung der Franzosen steigt die Spannung schlagartig, denn RIOT V werden angekündigt. Vor der Bühne wird  es voller und wenig später stehen die Herren auf den Brettern des ehrwürdigen Rockhouse. Die Amis machen normal auch keine Gefangenen und brettern folglich gleich amtlich mit "Victory" los und legen mit dem göttlichen "Flight Of The Warrior" noch einen drauf. Höhepunkt der Show ist aber das großartige "Bloodstreets“. Im Publikum wird ordentlich gefeiert, was auch den Musikern sichtlich Freude bereitet. Die arschcoole und hammermässig agierende Band bildet eine gut eingespielte Einheit auf der Bühne und wirken besonders sympathisch, wenn Sänger Todd Michael Hall sein spitzbubenhaftes Lächeln aufsetzt. Zum Abschluss des regulären Sets gibt es noch das grandiose "Warrior“ und als Rausschmeißer den Klassiker „Thundersteel". Ein grandioser Auftritt, knapp 20 Jahre nach ihren letzten Salzburger Gastspiel im Vorprogramm von VIRGIN STEELE. (Damals spielte RIOT V Drummer Frank Gilchriest noch bei VIRGIN STEELE). Eine sehr sympathischen Truppe, die nach der Show sofort für Fotos und Autogramme am Merchstand parat stand. So soll es sein – Megaauftritt.

      

 

Nach kurzer Umbaupause geht es los mit der Hauptattraktion des Abends. Mat Sinner und seine Jungs haben mit Ralf Scheepers und dem aktuellen, überaus starken Album "Apocalypse“ zwei Asse in der Hinterhand, die eine tolle Show versprechen. Eine PRIMAL FEAR Show ist kein Überraschungsei – man weiß prinzipiell immer, was geboten wird: Toller, knallharter Power Metal in Champions-League-Qualität. Ganz und gar nicht gelangweilt, sondern bis in die Haarspitzen motiviert, rocken sich die Herren durch ihre üppige Diskografie, den Fokus dabei auf die neueren Scheiben gelegt. Die Setlist war aber gespickt mit allen Hits, von „Chainbreaker“ über „Nuclear Fire“,  bis hin zu "Metal Is Forever“ war alles vertreten. Mit dem wuchtigen Abschluss "Running In The Dust" geht eine wirklich tolle headlinerwüdige Show zu Ende. Eigentlich hätte sich dieses Package mehr Fans verdient, aber alle, die dagewesen sind, werden mit klingelnden Ohren und zufriedener Erschöpfung in die herbstkühle Nacht entlassen.  

 

  

 


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