01.12.2018 - 02.12.2018, Rockfabrik, Ludwigsburg

H.E.A.T Festival

Text: Wolfgang Kelz | Fotos: manfred
Veröffentlicht am 15.12.2018
Das H.E.A.T. Festival in der Rockfabrik Ludwigsburg hat sich im Lauf der Jahre zu einem der wichtigsten Festivals im Melodic Rock Bereich in Europa entwickelt. Das diesjährige Line - Up stellte wieder eine gelungene Mischung von „gestandenen“ Bands und vielversprechenden Newcomern dar, darunter für einige der Künstler echte Premieren auf deutschen Boden beziehungsweise gab es einige äußerst erfreuliche Reunions in der letzten Zeit zu verzeichnen.
 
JESSICA WOLFF
Der erste Act hat es meistens etwas schwer, die Fans in Stimmung zu bringen. Die junge norwegische Sängerin Jessica Wolff ist heuer dazu auserkoren und es gelingt ihr blendend. Ihre beiden Alben „Renegade“ und „Grounded“ lassen auf gitarrenorientierten Rock-Pop schließen, aber die Lady rockt und fetzt über die Bühne, dass es eine Freude ist. Kein Wunder, betreibt die attraktive Dame doch beinhartes Kampftraining, wie ihr Verlobter backstage preisgab. Mit ihrem ersten Hit „Trophy Girl“, der lautstark akklamiert wird, gibt sie die Bühne für „alte Hasen“ frei.
 
 
 
TERRA NOVA
TERRA NOVA wurden schon 1992 von den holländischen Brüdern Fred und Ron Hendrix gegründet, veröffentlichten bis dato sechs Alben, aber spielten noch nie in deutschen Landen. Der rhythmische und melodische Gitarrenrock gefällt den Meisten in der nunmehr schon gut gefüllten Rockfabrik, vor allem die Songs aus den 90er Jahren. In jeder Phase erkennt man die Routine der bestens eingestellten Band. Auch werden zwei neue Songs präsentiert, anscheinend gibt es bald wieder neuen Stoff der Oranjes, wenn Fred nicht zu sehr mit seinem Sideproject TWO OF A KIND beschäftigt ist. Insgesamt eine gelungene Premiere!
Setlist:
Livin‘ It Up
Right Now
Shadow Man
Lonely Is The Night
Rock’n’Roll Hero
Don’t Walk Away
Fighting Yourself
Break Away
 
 
 
CARE OF NIGHT
Zu den hoffnungsvollsten Bands in der langen Reihe der schwedischen Melodic Rock Tradition zählen seit Kurzem CARE OF NIGHT, die als Nächstes auch zum ersten Mal in Deutschland rocken. Mit dem Titelsong des soeben erschienenen Zweitwerks „Love Equals War“ wird angezeigt, wohin die Reise geht: klassischer Melodic Rock, nicht mehr und nicht weniger, aber das auf höchstem Niveau, schöne einprägsame Melodien und Refrains und daher haben die Jungs um Sänger Calle Schöberg das Publikum gleich im Griff. Auch Songs des ebenso starken Debüts „Connected“ werden präsentiert. Die Schweden sehen keineswegs wie Rockstars aus, glänzen aber durch musikalische Qualität. Mit diesem fulminanten Auftritt haben CARE OF NIGHT sicherlich viele neue Fans dazugewonnen.
 
 
Setlist:
Love Equals War
Hit
Contact
She Leads You On
Cold As My Heart
Ivory Tower
Cassandra
Hearts belong                          
 
HUMAN ZOO
Nach einer weiteren nur kurzen Umbaupause geht die Party ohne Gnade weiter, ein Heimspiel ist angesagt: die Schwaben HUMAN ZOO fahren gleich mächtig ab und versuchen die Fans mitzureißen. Dies gelingt mit ihren Songs, die klassische Rock-Elemente mit modernen Effekten verbinden. Ungewöhnlich, aber keinesfalls störend ist der Einsatz eines Saxophons, auch Posing und die üblichen Aufforderungen zum Mitmachen („Let me see your fucking hands“, „Seid ihr gut drauf“) gehören dazu, wirken aber keineswegs aufgesetzt. Der Auftritt wurde für ein Live-Album mitgeschnitten, überhaupt ist bei HUMAN ZOO für 2019 einiges geplant, wie mir Sänger Thomas in der Pause andeutete. Wir sind gespannt!
 
 
 
GYPSY ROSE
Interessant ist der nächste Act: die kanadische Sleazeband existiert bereits seit 1990 und veröffentlichte ein vielbeachtetes Album („Prey“). Nach dem Split stellte Leadsänger Michael Ross ein neues Line-Up für das H.E.A.T Festival zusammen, um endlich auch einmal in Europa aufzutreten. Optisch leicht verändert präsentiert Michael Ross typischen 80er Jahre Rock, dabei auch ein etwas altmodischer Blues („Blood’n’Sweat“) und tut sich etwas schwer, dem Publikum entsprechend einzuheizen. Erst beim abschließenden „Poisened By Love“, dem einzig wirklich bekannten Hit, kommt Stimmung auf und wird auch mitgesungen. Höflicher Applaus begleitet die Kanadier in die nächste Pause.
 
 
Setlist:
Shiver Then Shake
Make Me Do Anything You Want
Wild Reaction
Blood’n’Sweat
Love Me Or Leave Me
Don’t Turn Your Back On Me Now
Crawlin‘
Borderline
Highway-One-Way
Poisened By Love
 
 
CRAZY LIXX
CRAZY LIXX gehören zu den ersten Bands der sogenannten „New Wave of Swedish Sleaze Wave“. Die fünf jungen Schweden scheinen optisch und akustisch direkt aus den glorreichen 80er-Jahren entsprungen sein. „Wild Child“ eröffnet ein brillantes Set, das einfach alle in der Rockfabrik hellauf begeistert. Niemals kommt Langweile auf, ein Hit nach dem anderen wird serviert, die Musiker verzichten auf lange, selbstverliebte Soli, sodass der Fluss der Musik nicht unterbrochen wird. Sänger Danny Rexon kommt bei „XIII“ mit einer Monstermaske à la Schweigen der Lämmer auf die Bühne, später erscheinen die Gitarristen zum Entzücken mancher weiblicher Fans mit nacktem Oberkörper. Der brillante Sound tut das Übrige dazu, dass die Top-Sleazekapelle stürmisch umjubelt wird. Grandioser Auftritt.
 
 
Setlist:
Wild Child
Hell Raising Woman
XIII
Children Of The Cross
Whiskey Tango Foxtrot
Blame It On Love
Walk The Wire 
Rock And A Hard Place
Killer
21 Til I Die
 
 
CONEY HATCH
1982 begeisterte mich die erste Platte der kanadischen AOR/Hardrockband CONEY HATCH, die sich leider nach zwei weiteren Alben wieder trennten. Ich dachte mir, dass ich diese hervorragende Band nie sehen werde, vor allem auch wegen eines schweren Unfalles von Mastermind Carl Dixon. Aus diesem Schicksalsschlag heraus reformierte sich die Originalbesetzung und kommt endlich 2018 auch nach Deutschland. Daher herrscht großer Jubel bei den Fans während des Best-Of-Sets, das von allen Fans, egal ob jung oder alt, begeistert angenommen wird. Die routinierten Musiker können ihre Virtuosität eindrucksvoll unter Beweis stellen, bei einigen Songs übernimmt Bassist Andy Curran den Leadgesang. Nach dieser perfekten Performance  muss es eigentlich für jeden Headliner schwer sein, dies zu toppen.
 
 
Setlist:
We Got The Night
Stand Up (Lead Vocals: Andy Curran)
Blown Away
Boys Club (Lead Vocals: Andy Curran)
She’s Gone
This Ain’t Love 
Wrong Side Of Town (Lead Vocals: Andy Curran)
Girl From Last Nights Dream
Fantasy
Fallen Angel (Lead Vocals: Andy Curran)
Don’t Say Make Me
Devil’s Deck
Monkey Bars (Lead Vocals: Andy Curran)
 
 
JEAN BEAUVOIR
Doch bei einem Multi-Platin-Songwriter und Aufnahmekünstler wie Jean Beauvoir muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Der Sohn haitianischer Eltern fiel schon in ganz jungen Jahren als Bassist bei der seligen Punkqueen Wendy O’Williams (THE PLASMATICS) auf und setzte seine lange Karriere über CROWN OF THORNS und VOODOO X fort und wurde zu einem der gefragtesten Musiker in der Szene. Daher brandet großer Jubel auf als er mit seinem berühmten blonden Irokesen-Haarschnitt die Bühne betritt und mit „Are You Ready“ loslegt. Witzig und charmant kommuniziert Jean mit dem Publikum, dazwischen ein Kracher nach dem anderen aus allen Perioden der imposanten History und jeder wird bejubelt. Sein Sideman, der Heavy Metal Gitarrist Jack Frost (SEVEN WITCHES, SAVATAGE etc.) sorgt für die nötige, für manche Fans doch zu heftige Härte. Vielleicht lichten sich deshalb etwas die Reihen, oder auch sind einige doch wegen der vorgerückten Stunde schon müde. „Standin On The Corner For Ya“ und „Happy Birthday“ werden als wunderschöne Akustikballaden dargeboten. Das LED ZEPPELIN Cover „Rock’n‘Roll“ beschließt knapp vor ein Uhr nachts einen aufregenden Set und eine Rockparty allerhöchster Güte.
 
 
Setlist:
Are You Ready
Hike It Up
Masterplan
Dying For Your Love
Voodoo Queen
Missing The Young Days
Uh! All Night
The Healer
Standing On The Corner For Ya
My Brain Is Hanging Upside Down
Crown Of Thorns
Feel The Heat
Like A Knife
Shocker_______________________________
Happy Birthday
Rock’n‘Roll
 
 
Tag 2 beginnt pünktlich um 13:00 Uhr und rasch füllt sich die Rockfabrik, um auch die folgenden Bands zu genießen.
 
VICE
Die Münchner VICE sollen mit ihrem Partyrock die vortägige Stimmung wieder in Schwung bringen. VICE existiert schon seit 1987 und veröffentlichte zwei Alben. Nach der Trennung feierte Gitarrist Chris “Yps” Limburg mit neuer Mannschaft ein Comeback und ist mit dem neuen Album „Veni Vidi Vice“ wieder unterwegs. Mit vielen „Ooohs“ und „Ahhhs“  sind VICE bemüht, die Nachtschwärmer vom Frühschoppen loszureißen. Höhepunkte sind die Happyrocker „Hot Summer Night Party“ und ihr erster Hit „Made For Pleasure“.
 
 
Setlist:
Hot Summer Night Party
Dirty Mind
Turn It Up
Where Do I Belong
The Joker (Steve Miller Band Cover)
Boys Get The Fever
Open Eyes
Made For Pleasure
Fuck You
 
 
WILDNESS
Nun ist das Haus total gefüllt, und das ist gut so, denn die Schwedenrocker WILDNESS fahren gleich ein mächtiges Brett ab. Die Jungs stehen in der Tradition von Größen wie ECLIPSE, BAD HABIT oder H.E.A.T und stellen ihr sensationelles Debütalbum vor. Wegen der Qualität ihre Songs und wegen ihrer unglaublich aktiven Performance fällt es den jungen Schweden sehr leicht, eine Bombenstimmung ins Haus zu bringen. Für viele Fans eine der absoluten Höhepunkte der beiden Tage, ich hoffe wir werden noch viel von WILDNESS hören!
 
 
Setlist:
Shadowland
Alibi
Highlands
Stranger
Your Last Romance
Turning The Pages
War Inside My Head
 
 
MIDNITE CITY
Ein Höhepunkt jagt den anderen, man kommt kaum zur Ruhe, denn die Mannen um ehemaligen TIGERTAILZ Fronter Rob Wylde heizen vom ersten Ton brutal ein. Ihr melodischer Rock mit leichtem Sleaze-Einschlag fährt vom ersten Ton ab, bissige Riffs, melodische Gesangsharmonien mit eingängigen Refrains kommen beim Publikum bestens an. Im Mittelpunkt Sänger Rob Wylde, der auch optisch mit geschminkten Augen, hautengem Outfit und den passenden Adidas Schuhen in den 80er Jahren stehen geblieben scheint, er ist dermaßen agil, nicht einen Augenblick in Ruhe, kommuniziert mit den Fans, singt dazu grandios, eine tolle Bühnenerscheinung. Ihre beiden sensationellen Alben werden gleichermaßen vorgestellt, daher verdienter Jubel beim Abgang!
 
 
Setlist:
Here Comes The Party
We Belong
Life Ain’t Like This On The Radio
Ghosts Of My Old Friends
You Don’t Understand Me
One Step Away
Summer Of Our Lives
Give Me Love
 
 
MICHAEL BORMANN’S JADED HARD
Die kurze Umbaupause kann genutzt werden, um sich mit Bier auf den nächsten Act vorzubereiten. Der umtriebige Michael Bormann ist seit vielen Jahren aus der Melodicszene nicht mehr wegzudenken. Zurzeit spezialisiert sich der charismatische Sänger auf seine Jahre bei JADED HEART von 1990 bis 2004 und bietet mit seinen Kumpeln von JADED HARD ein Best of, das sich gewaschen hat. Und JADED HARD ist blendend eingestellt, vor allem die Chöre passen perfekt.  Michael ist erfreut über die Textkenntnisse, animiert zum Mitsingen, was auch immer gelingt, euphorisch vor allem bei den großen Hits wie „Live And Let Die“ und „Inside Out“. Wie mir Michael später verriet, ist er mit großer Freude dabei, die alten Songs zu spielen, aber ein neues Album mit neuem Stoff ist schon beim Abmischen. Wir freuen uns schon sehr darauf!
 
 
Setlist:
No Hesitation
Dangerous
The Dream Is Over
Heaven Is Falling
Love Is Magic
Anymore
Easy Lover (Phil Collins & Philip Bailey Cover)
Live And Let Die
Inside Out
 
 
KEE OF HEARTS
Mit einem ebenso talentierten deutschen Frontman geht’s weiter:  KEE OF HEARTS ist der Zusammenschluss  zweier brillanter Musiker: Tommy Heart ist seit vielen Jahren einer der meist beschäftigten Sänger nicht nur in seiner Heimat. Kein Wunder, er hat seine Fans noch nie enttäuscht, sei’s mit seinen Bands V2, FAIR WARNING und SOUL DOCTOR. Top Gitarrist Kee Marcello ersetzte bekanntlich nach seiner Zeit bei EASY ACTION John Norum bei EUROPE und ist auch Solo sehr erfolgreich. Die beiden präsentieren ihr Top Album „Spirit Of Time“ aber auch Reminiszenzen an frühere Zeiten werden den Fans geboten. Die launigen Ansagen tragen wesentlich dazu bei, dass die Band entsprechend gefeiert wird. Bei „Twist Of Fate“ wird nach einigen Takten abgebrochen, jeder der beiden sucht sympathischerweise die Schuld bei sich („It was my fucking fault“), die Stimmung wird aber keineswegs gestört. Das EUROPE Cover „Ready Or Not“ beschließt einen beeindruckenden Auftritt. 
 
 
Setlist:
The Storm
A New Dimension
Let The Good Times Rock
Burning Heart
Save Me
Twist Of Fate
Open Your Heart
Superstitious
Ready Or Not
 
 
HARDLINE
Bei Johnny Gioeli muss man auf ein baldiges Burn out fürchten: zum einem ist er mit Axel Rudi Pell und HARDLINE ständig auf Tour, dazwischen wird ein Album mit Deen Castronovo aufgenommen und am 7. Dezember erschien sein Soloalbum. Die Band rockte schon im Vorjahr das HEAT Festival und auch in diesem Jahr blieb bei ihrem Auftritt kein Auge trocken. Keine Spur von Müdigkeit beim Italo Amerikaner und seinen italienischen Mitstreitern. Johnny Gioeli gehört unbedingt zu den besten Hard-Rock-Sängern dieses Planeten, aber auch die anderen Musiker präsentieren sich in Höchstform, allen voran Tausendsassa Alessandro Del Vecchio, der nicht nur für das Songwriting der neuen Periode verantwortlich ist. Mehr als die Hälfte der Songs haben schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel, sind aber schon Klassiker, sodass sie euphorisch aufgenommen werden. Der Elan des sympathischen Fronters ist einfach unglaublich, seine Interaktion mit dem Publikum wie immer äußerst witzig und der Jubel nach diesem umwerfenden Auftritt riesengroß. Die vielseitige Begleitband hat nur eine kurze Pause, denn sie muss auch beim folgenden Act wieder auf der Bühne stehen. Eine grandiose Leistung!
 
 
Setlist:
Where Will You Go From Here
Takin‘ Me Down
Dr. Love
Take You Home
Life’s A Bitch
Fever Dreams
In The Hands Of Time
Hot Cherie
Rhythm From A Red Car
 
TERRY BROCK 
Nach dieser fulminanten Show brauchen viele Fans eine Pause in flüssiger Form, daher sind einige Lücken im Auditorium. Terry Brock ist einer der ganz großen Sänger des Business, der meiner Meinung nach mit seinem Solo „Diamond Blue“ (2010) und zusammen mit STRANGEWAYS „Walk In The Fire“ zwei der allerbesten Alben aller Zeiten eingesungen hat.  Mit „Perfect World“ beginnt ein Set, das die ganze erstaunliche Karriere des Ausnahmekünstlers seit 1987 abdeckt. Ein Highlight jagt das nächste, keine ausufernden Soli oder andere Egospielchen störten den Spielfluss, die Songauswahl ist perfekt, auch wenn beileibe nicht alle Tophits untergebracht werden können. Terrys Show ist sehr statisch mit einer liebenswürdigen Nonchalance, aber seine Stimme zeigt keine Verschleißerscheinungen. Beim abschließendem „Forever Again“ kommt der unverwüstliche Johnny Gioeli zu einem wunderschönen Duett mit auf die Bühne. Ohne die Leistungen aller Künstler zu schmälern, ist  für mich persönlich die Terry Brock-Performance der absolute Höhepunkt – ein Ohrenorgasmus der besonderen Art. Damit war alles angerichtet für den Headliner des zweiten Tages.
 
 
Setlist:
Perfect World
Where Are They Now
Another Chance
Love Lies Dying
No More Mr. Nice Guy
Only A Fool
To Be Young Again
Time
After The Hurt Is Gone
Borderline
Face In The Crowd
Where Do We Go From Here
Forever Again
 
GUILD OF AGES
Die Amerikaner GUILD OF AGES begannen ihre lange Karriere als CITA (CAUGHT IN THE ACT) Mitte der 90-er Jahre. Die Band wurde früh vom ehemaligen AXE / BLACKFOOT-Sänger und Gitarristen Bobby Barth unter die Fittiche genommen und veröffentlichten bis 2001 einige vielbeachtete Alben und feierten 2018 mit „Rise“ ein Comeback. Bei jedem Song hört und sieht man die hohe Professionalität aller Protagonisten, besonders die Wechselgesänge klingen phänomenal. Interessant ist, dass die Songs der CITA Ära besonders gut ankommen. Mit großem Jubel wird das Quartett aus Denver verabschiedet und kurz vor 12:00 Uhr geht das diesjährige H.E.A.T Festival zu Ende.   
 
 
Setlist:
I’ll Keep Burnin‘
Around The Sun
Everytime
These Eyes
Addicted
Changes
Life Goes On
Silent Soldiers (AXE Cover)
How Can I Say
Stand Or Fall
Heat Of Emotion
Every Road Leads Me Home
Cold Sweat (THIN LIZZY Cover)
Through The Years_____________________
Deep In Heaven
Relapse Of Reason
 
Damit ist das 9. H.E.A.T Festival Geschichte und war geprägt von Superlativen:
Extrem freundliche Leute: alle Mitarbeiter der Rockfabrik, Publikum und auch die Künstler. Wie es Johnny Gioeli ausdrückte: We all are a great family“. Fans aus aller Welt (laut Veranstalter aus  Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Tschechische Republik, Ägypten, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, UK, USA) waren hier und feierten gemeinsam. Viele kennen einander von einschlägigen Konzerten und Festivals, daher gibt es immer viel zu erzählen.
In den (relativ kurzen) Umbaupausen stehen viele der Stars für Autogramme, Fotos, Gespräche und Spaß zur Verfügung, ich habe keinerlei Starallüren feststellen können.
Sehr moderate Preise für Speisen und Getränke, vor der Halle wurde ein eigenes Zelt auch mit schwäbischen Spezialitäten aufgestellt.
Damit sind wir in freudiger Erwartung zum Jubiläum, es liegen schon Zusagen von Stan Bush, VEGA, CRASHDIET, TREAT und anderen vor: www.heat-festival.eu
 
VIELEN DANK AN KOLLEGE DJ JÖRG BONSZKOWSKI für die Bilder

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