16.08.2019, Summer Breeze Festivalgelände, Dinkelsbühl

Summer Breeze Open Air 2019, Freitag, 16. August

Veröffentlicht am 25.08.2019

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Freitag, 16. August 2019

Der Festivalfreitag am Summer Breeze avanciert sowohl in Bezug auf das Wetter als auch die Konzerte zur perfekten Partie. Der Tag beginnt freundlich und sonnig, die weiteren Aussichten sind gut und der Konzertkalender ist wohlig gefüllt. Auf unserem Weg zur Ficken Party Stage vernehmen wir eine krachende Party bei BEAST IN BLACK. Natürlich gönne ich jedem einzelnen im Battlefield seinen Spaß, doch sehnen wir uns insgeheim nach etwas Animalischerem und bahnen uns unseren Weg zu einer Band, die mindestens genauso lustig und doppelt so hart auftischt...

HEAVYSAURUS

Der ein oder andere Gast mochte sich vielleicht nach der Bestätigung der Dinosaurier in seiner schwermetallischen Ehre gekränkt gefühlt haben. Doch sind wir mal ehrlich: auch Metaller haben Kinder oder fühlen sich als solche; und der Wert guter Erziehung wird heutzutage viel zu oft verkannt. Kein Szenegänger kann ernsthaft riskieren wollen, dass seine Sprösslinge in Gangster-Rap-Gefilde oder schlimmere Abgründe abrutschen. Aus dieser Sicht ist eine kindergerechte Einstiegsdroge à la HEAVYSAURUS doch mehr als opportun - und nebenbei saumäßig unterhaltsam. Mit dieser Erkenntnis stehen wir offensichtlich nicht alleine da, denn der Platz vor der Ficken Party Stage ist bereits vor dem Auftritt der Dinos dermaßen gepresst, dass sich Klaustrophobie breit macht. Besucher aller Altersklassen feiern die HEAVYSAURIER, als gäbe es kein Morgen - die inbrünstigen "Yeah, Heavysaurus!"-Schreie aus den mittleren Reihen schallen mir immer noch in den Ohren. Leider haben wir nur Zeit für die ersten zwei Songs und ein paar Schnappschüsse, denn kurz darauf beginnen DESERTED FEAR auf der T-Stage - und wer das verpasst, ist selbst schuld.

Setlist HEAVYSAURUS:

  1. Yeah, Heavysaurus!
  2. Schatzsuche
  3. Monsterkrass
  4. Kaugummi Ist Mega!
  5. Rupuliina
  6. Heavy Twister
  7. Ugala Bugala
  8. Rarrr
  9. Raumschiff Juranoid
  10. Heavysaurus Tag
  11. Dino-Metalheads

KISSIN' DYNAMITE

Unterdessen werden mit KISSIN' DYNAMITE auf der Main Stage explosive Töne angeschlagen. Das Power- und Glam Metal Quintett um die beiden Brüder Hannes und Ande Braun ist seit 2006 gemeinsam unterwegs. Aktuell wird ihr neuestes Album "Ecstasy" in den einschlägigen Radiostationen rauf und runter gespielt. Wenn man die Jungs live sieht, gönnt man ihnen diesen Erfolg. Es ist zwar noch vor vierzehn Uhr, vor der Main Stage haben sich aber schon viele Fans eingefunden. KISSIN' DYNAMITE sind in Deutschland mittlerweile eine Institution, spielen schon längst ihre eigenen Headlinershows. Den Weg hierher haben sich die Jungs in unzähligen Gigs erspielt - dass sie live können, führen sie eindringlich vor. Den Anfang macht ihr Hookliner  "I've Got The Fire", "Love Me, Hate Me" oder "Sex Is War" ziehen die Begeisterungskurve steil nach oben.

Setlist KISSIN' DYNAMITE:

  1. I've Got The Fire
  2. Somebody's Gotta Do It
  3. Love Me, Hate Me
  4. Sex Is War
  5. Waging War
  6. I Will Be King
  7. You're Not Alone
  8. Flying Colours

DESERTED FEAR

Nach einem Appetizer in Form von BON JOVIs "You Give Love A Bad Name" betreten fünf Eisenberger die Bühne - Moment mal, fünf?! Das Leben ist eines der Härtesten, denn wie die Band erklärt, hat sich Sänger und Gitarrist Manuel Glatter bei der Arbeit am Vortag (selbstredend kurz vor Feierabend) in die Hand gesägt und muss sich heute mit dem Mikro begnügen. Live-Basser Seppl übernimmt daher Manuels Klampfe und auch für den Viersaiter konnte mit Chris, der bereits zuvor bei DESERTED FEAR zum Tieftöner griff, kurzfristig eine Vertretung gefunden werden. Der Auftritt der Melodeather läuft trotz der sehr spontanen Umorganisation wie am Schnürchen und beweist mal wieder, dass die Thüringer zu den unterhaltsamsten und sympathischsten Kapellen ihrer Zunft gehören. Neben einer tadellosen Performance erheitert die Band mit ihren typischen Witzeleien im Heimdialekt. Fronter Manuel hält aus gegebenem Anlass einen kurzen Vortrag zum Arbeitsschutz und fragt sich, ob er bei der Mannschaft der Wera Tool Rebel Stage wohl einen Sonderrabatt auf einen Nusskasten bekommen könnte, den er zufällig braucht. Gitarrist Fabian setzt zur Ansage an, schwenkt dann aber auf ein verdutztes "Ach, die saufen schon wieder Bier, ich geh' mal hin!" um. Es wirkt sehr erfrischend, dass die Jungs sich selbst nicht zu ernst nehmen und nach wie vor den Anschein erwecken, als spielten sie gerade auf einer Privatparty in ihrem Proberaum. Dazu kann man nur sagen: macht so weiter und bleibt, wie ihr seid!

Setlist DESERTED FEAR:

  1. Battalion Of Insanities
  2. Mortal Reign
  3. Kingdom Of Worms
  4. Wrath On Your Wound
  5. Welcome To Reality
  6. Face Our Destiny
  7. The Final Chapter
  8. Field Of Death
  9. My Empire
  10. The Carnage
  11. All Will Fall
  12. Bury Your Dead
  13. Nocturnal Frags

QUEENSRŸCHE

QUEENSRŸCHE sind Kult, haben Musikgeschichte geschrieben und können Progressive Metal der ersten Güte liefern - das weiß man. Aber können sie auch das Summer Breeze rocken? Nicht so richtig. Sie spielen "Queen Of The Reich" und "Operation: Mindcrime" und erfüllen damit die Erwartungen - ein "Bam!" fehlt aber, es springt kein Funke über, es entsteht keine Verbindung zwischen Bühne und Pit. QUEENSRŸCHE bleiben farblos, auch wenn sie musikalisch perfekt sind.

Setlist QUEENSRŸCHE:

  1. Laundry Intro
  2. Blood Of The Levant
  3. I Am I
  4. NM 156
  5. Operation: Mindcrime
  6. Walk In The Shadows
  7. Queen Of The Reich
  8. Screaming In Digital
  9. Take Hold Of The Flame
  10. Jet City Woman
  11. Empire
  12. Eyes Of A Stranger

THE LAZYS

Unverhofft kommt oft. Eigentlich wollten wir uns auf den Weg zu QUEENSRŸCHE machen, doch bleiben wir auf wundersame Weise vor der Wera Tool Rebel Stage stecken und lassen uns von THE LAZYS verzücken. Die bodenständige Rock'n'Roll-Show der Australier weckt Erinnerungen an ihre bekannteren Kollegen von AC/DC, AIRBOURNE, etc. und reißt auf Anhieb mit. Vor der Bühne herrscht gute Laune, die Füße tanzen von alleine und auch der Durst wird in alarmierender Weise angekurbelt. Dass wir hierfür auf QUEENSRŸCHE verzichten müssen, ist am Ende halb so wild. Unser Kollege Danny Frischknecht, den es nicht allzu lange an der Main Stage gehalten hat und den wir nun überraschenderweise im Fotograben antreffen, sieht das offensichtlich genauso.

Setlist THE LAZYS:

  1. Picture Thieves
  2. Little Miss Crazy
  3. Nothing But Trouble
  4. All Fired Up
  5. Half Mast Blues
  6. Louder Than Youth
  7. Can’t Kill The Truth

DRAGONFORCE

An der Main Stage angekommen, fällt direkt ins Auge, dass die Engländer in Sachen Bühnendeko ziemlich dick auffahren: zwei überdimensionale Spielautomaten, auf denen später Soli gezockt werden sollen, und ein ebenso voluminöser Drache hinter dem Drumset schinden bereits vor dem DRAGONFORCE-Gig Eindruck. ABORTED wäre sicherlich ebenfalls nett geworden, doch für den recht unkäsigen Power Metal der Inseldrachen darf man auch gerne mal eine Runde auf sein hochverehrtes Geknüppel verzichten. Fronter Marc Hudson kündigt an, dass Basser Frédéric Leclercq die Band verlässt und heute einen seiner letzten DRAGONFORCE-Gigs geben wird. Für Tränen bleibt jedoch keine Zeit, denn in der zwischenzeitlich bratenden Sonne herrscht wie angeordnet Partystimmung. Außerhalb des regulären Moshpit-Bereichs entstehen kleine Satelliten-Pits, in denen sich Fans mit Gummiäxten verkloppen - mit Drachenkraft man besser schafft!

Setlist DRAGONFORCE:

  1. Ashes Of The Dawn
  2. Heroes Of Our Time
  3. Seasons
  4. Judgement Day
  5. Cry Thunder
  6. Fury Of The Storm
  7. Through The Fire And The Flames

LEGION OF THE DAMNED

Auf der T-Stage gibt es anschließend harte Klänge in Form von LEGION OF THE DAMNEDs unbeugsamem Thrash Metal nach alter Schule. Von "Malevolent Rapture" bis "Slaves Of The Shadow Realm" prügeln sich die Niederländer durch ihre Diskographie, stellen ihre neue Scheibe ausgiebig vor und demonstrieren dabei, dass sie schon immer zu den Reformverweigerern ihres Genres gehörten. Das macht es gewissermaßen zu einem undankbaren Job, darüber zu schreiben, doch soviel steht fest: LEGION OF THE DAMNED machen ihren Job gut und halten über die volle Distanz die Thrash-Fahne hoch. Wer ihrer straighten Art etwas abgewinnen kann, der wird in den 45 Minuten ihrer Show auskömmlich bedient.

Setlist LEGION OF THE DAMNED:

  1. Warhounds Of Hades
  2. Son Of The Jackal
  3. Palace Of Sin
  4. Bleed For Me
  5. Slaves Of The Southern Cross
  6. The Widow's Breed
  7. Pray And Suffer
  8. Doom Priest
  9. Dark Coronation
  10. Legion Of The Damned

ROTTING CHRIST

Wir bleiben auf bei der T-Stage und spannen ein wenig aus, bis die Altmeister des griechischen Black Metal zum Gebet laden. Die Brüder und Bandkonstanten Sakis und Themis Tolis haben abermals neue Livemusiker am Start, die sie offensichtlich sauber indoktriniert haben. Die Chöre sitzen und Basser Kostas Heliotis kreist seine Mähne, als sei der leibhaftige Gehörnte im Spiel. Im Kontrast zu den beiden (Live-)Neuzugängen strahlt Stammprediger Sakis Tolis eine priesterliche Ruhe und Gelassenheit aus, die man vermutlich nur über Jahrezehnte auf der Bühne erwerben kann. Für den Erhalt der satanischen Absolution pilgern zahlreiche Anhänger zum Ort des Geschehens und füllen das Areal der heutigen T-Stage erstmals komplett aus. Paradoxerweise schwebt sogar Jesus höchstpersönlich über der Gemeinde und gibt sich für mehrere Fanfotos die Ehre - irgendwann bekehren die Griechen halt jeden!

Setlist ROTTING CHRIST:

  1. Hallowed Be Thy Name
  2. Kata Ton Demona Eautou
  3. Fire, God and Fear
  4. Elthe Kyrie
  5. Apage Satana
  6. Dies Irae
  7. Societas Satanas
  8. King Of A Stellar War
  9. In Yumen-Xialba
  10. Grandis Spiritus Diavolos

AIRBOURNE

Wer heute der Unheiligsprechung durch ROTTING CHRIST entsagen möchte oder diese bereits erfahren hat, darf sich vor der Main Stage am australischen Rock'n'Roll erfreuen. Man könnte denken, dass der Freitag am Summer Breeze eine Art Motto habe. Auf der Wera Tool Rebel Stage haben die Australier von THE LAZYS den Auftakt gemacht, den Abschluss geben PARKWAY DRIVE auf der Main Stage. Dazwischen legen die Brüder O'Keeffe zusammen mit ihren Kollegen bereits Feuer auf der Drehbühne. AIRBOURNE sind bekannt dafür, dass sie live abräumen und es lieben, mit dem Publikum zu spielen. Für einmal spielen die Jungs ihren Kulthit "Ready To Rock" gleich live und nicht als Intro vom Band. Oft entert Fronter Joel die Bühnengerüste, was ihm aber dieses Mal am Summer Breeze verwehrt bleibt. Was er sich aber nicht nehmen lässt, ist die Bierdusche. Dieses Mal hüpft er fröhlich von der Bühne und stellt sich auf die Abschrankung zum Publikum, haut sich die Bierbüchse auf den Schädel und nimmt alle Umstehenden mit unter die Dusche. Diverse Crowdsurfer führen Szenen zwischenmenschlicher Nähe auf und der Fronter mimt zwischendurch Angus Young. Als nach dem Abgang der Australier ROSE TATTOOs "We Can't Be Beaten" vom Band erklingt, setzt ein massiver Abreiseverkehr ein, der den Eindruck erweckt, dass nur wenige KING DIAMOND noch zu schätzen wissen.

Setlist AIRBOURNE:

  1. Ready To Rock
  2. Too Much, Too Young, Too Fast
  3. Boneshaker
  4. Girls In Black
  5. Heartbreaker
  6. Bottom Of The Well
  7. Breakin' Outta Hell
  8. All For Rock And Roll
  9. Stand Up For Rock And Roll
  10. Live It Up
  11. Raise The Flag
  12. Runnin' Wild

KING DIAMOND

Tatsächlich ist es zum Auftakt KING DIAMONDs sehr gut auszuhalten im vorderen Battlefield. Der King wartet mit einer aufwändigen Bühnendeko samt umlaufenden Treppen und massiver Tür zum Folterkeller auf. Es folgt eine umschweifend inszenierte Horrorshow, in der zu den Songs passende Szenen inklusive entsprechender Requisiten und wechselnder Kostüme aufgeführt werden. Die trollige Großmutter im Rollstuhl darf dabei genauso wenig fehlen wie Abigails Sarg und der sinister inszenierte Puppenmord. Zwischen all seinen Klassikern deutet der King an, dass nach langer Zeit wieder an neuer Musik gearbeitet werde. Anschließend wird mit "Masquerade Of Madness" ein neuer Song in der aktuellen Studioversion aufgeführt. Nach seiner Show verschwindet KING DIAMOND in seinem Verlies und die Lichter erlöschen.

Setlist KING DIAMOND:

  1. St. Lucifer's Hospital (Intro)
  2. The Candle
  3. Voodoo
  4. Funeral (Intro)
  5. Arrival
  6. A Mansion In Darkness
  7. Let It Be Done (Intro)
  8. Behind These Walls
  9. Halloween
  10. Masquerade Of Madness
  11. Out From The Asylum (Intro)
  12. Welcome Home
  13. Invisible Guests
  14. Sleepless Nights
  15. The Lake
  16. Burn
  17. Black Horsemen
  18. Something Weird (Outro)

PARKWAY DRIVE

Vor wenigen Jahren hätte sich kaum einer vorstellen können, dass einmal eine Metalcore-Band das Summer Breeze headlinen würden. Einerseits, weil dieses Genre immer noch nicht die Anerkennung hat, die es eigentlich verdient und andererseits, weil es bisher noch keine Band wie PARKWAY DRIVE gegeben hat. Die Australier schwimmen nicht nur zuoberst auf ihrer Erfolgswelle, sie überschwemmen die Arenen und Festivals momentan wie ein Tsunami. Auch am Summer Breeze ist das nicht anders. Zuerst ein beinahe apokalyptischer Einmarsch mit vier Fackelträgern quer durch das Publikum. Anschließend eine Show, die nicht nur durch ihre Lichtshow punktet, sondern durch einen Auftritt, der von Power nur so strotzt. Die Jungs geben alles, auch wenn ihr Bassist nach einem Unfall im Rollstuhl spielt. Fronter Winston McCall hat die Menge im Griff, spielt mit ihr nach Belieben und freut sich seinerseits wie ein Honigkuchenpferd. Er scheint es selber nicht fassen zu können, wie das Publikum mitgeht, wie die Crowdsurfer Welle um Welle einschlagen und den Grabenschlampen ordentlich Dampf machen. Ein Headliner? Der Headliner!

Setlist PARKWAY DRIVE:

  1. Wishing Wells
  2. Prey
  3. Carrion
  4. Vice Grip
  5. Karma
  6. Cemetery Bloom
  7. The Void
  8. Idols And Anchors
  9. Dedicated
  10. Absolute Power
  11. Writings On The Wall
  12. Shadow Boxing
  13. Wild Eyes
  14. Chronos
  15. Crushed
  16. Bottom Feeder

HAMMERFALL

Nachdem wir aus sicherer Entfernung einige Songs von PARKWAY DRIVE verfolgten, warten wir die herauswandernden Heerscharen ab und bahnen uns unseren Weg zurück an die Front. Die bereits am frühen Nachmittag angestoßene Verzögerung auf der Main Stage hat sich inzwischen auf eine knappe halbe Stunde angehäuft, weswegen die Powerschweden von HAMMERFALL erst kurz vor Mitternacht zum Tanz bitten. Mit "(We Make) Sweden Rock" und "One Against The World" wird die heute erschienene Platte "Dominion" vorgestellt und natürlich bleibt auch das starke "Chrimson Thunder" nicht unterrepräsentiert. Leider erklingen aus der Klampfenfraktion häufiger Spielfehler und auch Fronter Joacim Cans scheint inzwischen Probleme mit den hohen Tönen zu haben, doch nimmt er die Sache mit dem fortschreitenden Alter gelassen. Wie er bekundet, mag er äußerlich alt aussehen, bleibt aber innerlich in seinen Zwanzigern. Dass die Sache unter der Gürtellinie nicht mehr so gut funktioniert, scheint den charismatischen Fronter nicht weiter zu stören, ein kleines Mitsingspiel mit seinen Fans genügt zudem, um ihm ein verruchtes "Ich bin geil!" zu entlocken - vielleicht sollte man sich diese verblüffend einfache Therapiemethode patentieren lassen!

Setlist HAMMERFALL:

  1. Legion
  2. Hammer High
  3. Renegade
  4. Riders Of The Storm
  5. Hero’s Return
  6. Blood Bound
  7. Any Means Necessary
  8. Hector’s Hymn
  9. One Against The World
  10. Last Man Standing
  11. Let The Hammer Fall
  12. Templars Of Steel
  13. (We Make) Sweden Rock
  14. Hearts On Fire

EMPEROR

Eigentlich war es den ganzen Abend lang angenehm warm, doch wie aus Zauberhand beginnt es gegen 01:30 nachts zu frösteln. Vielleicht sind es die Vorboten der norwegischen Black-Metal-Pioniere EMPEROR, die die heutige Main Stage zum Abschluss bringen. Zwar fällt das lange Ausharren im Infield nicht ganz leicht und auch der dritte Festivaltag fordert seinen Tribut, doch kommen diejenigen, die trotz Uhrzeit und Verspätung noch auf den Beinen sind, in den Genuss einer rar gesäten EMPEROR-Show, die in diesem Jahr Deutschland-exklusiv auf dem Summer Breeze stattfindet. Zu bewundern gibt es den Genre-Meilenstein "Anthems To The Welkin At Dusk" in voller Pracht und Länge. Die perfekte Darbietung der Band und Ihsahns gänsehautverdächtige Stimme hinterlassen ein Gefühl der Ehrfurcht, das mich trotz schmerzender Latschen in die ersten Reihen zieht. Die schlichte Inszenierung ohne ablenkende Effekte erscheint sinnvoll und gibt der Musik den angemessenen Raum zur Entfaltung und Wirkung. Nach dem "Anthems"-Teil folgen "Curse You All Men!" vom Album "IX Equilibrium" und die Klassiker "I Am The Black Wizards" und "Inno A Satana" vom Debut "In The Nightside Eclipse". Zum Instrumentalstück "The Wanderer" verlassen EMPEROR die Bühne und auch für uns geht ein harter, aber erfüllender dritter Festivaltag zu Ende.

Setlist EMPEROR:

  1. Alsvartr (The Oath)
  2. Ye Entrancemperium
  3. Thus Spake The Nightspirit
  4. Ensorcelled By Khaos
  5. The Loss And Curse Of Reverence
  6. The Acclamation Of Bonds
  7. With Strength I Burn
  8. Curse You All Men!
  9. I Am The Black Wizards
  10. Inno A Satana
  11. The Wanderer

Zum Team dieses Berichts:

  • Lord Seriousface
    Text mit Schwerpunkt Rülps- und Rumpelfraktion, Ich-Erzähler
  • FiniMiez
    Fotos mit Schwerpunkt Rülps- und Rumpelfraktion
  • Danny Frischknecht
    Text und Fotos mit Schwerpunkt Rock'n'Roll & Heavy Metal

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