17.01.2020, Kulturfabrik Kufstein, Kufstein

HANDFUL OF HATE

Veröffentlicht am 21.01.2020

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Im lebendigen kleinen Städtchen Kufstein ging es Freitagabend wild her, denn die Schwarzmetaller versammelten sich zu einer Undergroundparty. Die Leute vom Verein MUSICA NON GRATA scheuten keine Kosten und Mühen, um regionalen Metalbands eine Bühne bieten zu können. DETÖNATION, BLESSMON und der Hauptact des Abends HANDFUL OF HATE läuteten zum Einstieg ins neue Jahr 2020 die blasphemischen Glocken. 

Die Techniker rannten von einem Ende der Bühne zum anderen, damit die Show rechtzeitig beginnen konnte. Nach dem letzten Soundcheck eröffnete DETÖNATION den Abend und sorgten mit ihrem dreckigen Lemmy Kilmister Sound ordentlich für Stimmung. Die ersten angeheiterten Metalaficionados drängelten sich langsam in die erste Reihe vor, während immer mehr Besucher in die Halle nachkamen. 

Nach einer kurzen Bandwechsel, betrat das Quartett BLESSMON die Bühne und zeigte dem Publikum wie verdorben die steirische Seele sein konnte. Der Sänger heimste mit seinem Corpsepaint á la ABBATH , einige Sympathiepunkte ein und lieferte noch dazu eine Performance der alten Black Metal Schule. 

Je später es wurde, desto mehr näherten sich die Temperaturen in Kufstein dem Gefrierpunkt. Zur Pause rotteten sich die KonzertbesucherInnen zusammen, um gemeinsam auf den Hauptakt des Abends bei einer wärmenden Zigarette  zu warten. Nach 20 Minuten stürmten die toskanischen Teufel HANDFUL OF HATE die Bühne, wo sie bereits von den Metalaficionados gebührlich empfangen wurden. Die Gitarristen wirbelten ihre Haare umher, die Menge tobte und die Stimmung explodierte. 

So wie das Bier, ging der Abend ebenfalls zu neige. Die Mitglieder von MUSICA NON GRATA begleitete die Gäste nach draußen, damit sie in Ruhe die Bühnenelemente abbauen und die Halle säubern konnten. Vor dem Eingang mischten sich HANDFUL OF HATE unter die Konzertbesucher, während sie ihre dicken Zigarren pafften. Die freundlichen Italiener mit dem Charme von  Mafiosi erzählten davon, wie überrascht sie waren, dass die Metalszene in der kleinen Tiroler Stadt so lebendig war.  Der Verein war über die unerwartete Zahl an Besuchern erfreut und feierten die gelungene Nacht mit Schweinsbraten von der Mutter.  

 

 

 


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