08.11.2011, Rockhouse

TRIVIUM

Text: manfred | Fotos: manfred
Veröffentlicht am 14.11.2011

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Am 8. November gastierten TRIVIUM im Salzburger Rockhouse. Da die Tour als gut besucht galt und auch das neue Album „In Waves“ der Band aus Florida guten Erfolg einfuhr, wunderte sich der geneigte Besucher über die ernüchternd geringe Anzahl an Besuchern am heutigen Abend. Besorgnis war aber unangebracht, denn als Trivium um 21.45 ihre Show starteten war das Rockhouse doch recht gut besucht. Zuvor gab es aber noch zwei Bands als Support. Zuerst mussten sich PSYCLONICON dem Salzburger Publikum stellen. Die Lokalmatadore schlugen sich mit ihrem Old-School angehauchten Thrash Metal nicht schlecht und groovige Songs wie „Oil“ oder das aggressive „Leap of Faith“ ernteten schon mehr als einen Höflichkeitsapplaus. Die Oberösterreicher dem Metal/Death/Trance-Core zugetanen CRUZADA folgten gleich darauf, präsentierten sich energisch engagiert und brachten das Salzburger Publikum mit den Songs ihrer aktuellen Eigenproduktion „Revenants“ ordentlich zum abmoshen. (…der Rezensent verdrückte sich derweilen auf ein Weizen…) Endlich aber kam es zum Hauptact des Abends. Die Jungs um Sänger/Gitarrist Matt Heafy starteten fulminant und mit knappen Ansagen gleich mit dem Titeltrack „In Waves“ vom neuen Album ordentlich durch. Darauf folgten „Drowned and Torn Asunder“ und “A Gunshot to the Head of Trepidation”. Spätestens aber beim ebenfalls aktuellen Kracher “Dusk Dismantled“ war das durchwegs junge Publikum ordentlich am ausrasten und herumhüpfen. Die Amerikaner hatten das Publikum gut im Griff und bieteten eine abwechslungsreiche Setlist, wobei das Hauptaugenmerk dennoch auf der Promotion des neuen Albums lag, dessen Songs („Built to Fall“, „Black“, Caustic Are The Ties That Bind) aber schon gut bekannt waren. Nichts desto Trotz gab es den größten Jubel wie immer natürlich bei den Songs älterer Jahrgänge wie „Ignition“ oder „Pull Harder on the Strings of Your Martyr“. Mit „Kirisute Gomen“ und „Throes of Perdition“ verabschiedeten sich TRIVIUM dann endgültig vom Salzburger Publikum. Alles in allem kann man es als gelungene Show bezeichnen. Die Amis präsentierten sich sympathisch und gut gelaunt und schickten die Fans befriedigt nach Hause.


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