- Nicht nur für Kinder -

Nordische Mythologie als Fantasy-Hörbuch "Mara und der Feuerbringer"

Veröffentlicht am 13.10.2021 um 12:00 Uhr

So hat man nordische Mythologie auch noch nicht erlebt: unter dem Credo „Götter, Gags und Fantasy" erscheint am 10. Dezember die erste Hörspiel-Box „Mara und der Feuerbringer". Es ist die Vertonung der 2009 erstmals erschienenen Fantasy-Reihe. Ihr geistiger Vater: der Münchner Kult-Autor Tommy Krappweis, der vor rund 20 Jahren das charmant vor sich hin nölende Kastenbrot „Bernd das Brot" erschuf.

Aber auch als packender Fantasy-Autor wird er längst von der Szene gefeiert, und das weltweit: Sein Film nach dem ersten Band der MARA-Trilogie erhielt den Role Play Convention Award für den „besten deutschen Fantasyfilm seit der Unendlichen Geschichte". Auch sein 2017 veröffentlichter Hörspielhit „Ghostsitter" bewies das Talent für altersübergreifende Unterhaltung, brachte es bislang auf 12 Staffeln und schaffte es sogar in den USA über Wochen hinweg in die Top 5 der Spoken Word-Titel!

Mit „Mara und der Feuerbringer" beschert der Autor der Mittelalter- und Fantasy-Szene ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: Wie kaum ein anderes Hörspiel zuvor, entführt es in die Mythologie-Welten der alten Germanen und lässt die Sagen um die alten Götter neu aufleben. Und das mit absoluten Kult-Stimmen! So spricht TV-Legende Oliver Kalkofe den weissagenden Zweig, der Mara auf ihre Reise schickt. Die Mutter der Protagonistin Mara wird von Esther Schweins gespielt („RTL Samstag Nacht"). Dem Feuerbringer selbst leiht Thomas Rauscher seine Stimme, der auch schon als Gothmog im „Herr der Ringe" zu hören war und Billy Boyd (Pippin) ist in einem humorvollen Cameoauftritt als schottischer Tourist zu hören, der auf der Suche nach dem Oktoberfest (im Monat August) verzweifelt.

Tommy Krappweis hat dafür eigens mit dem renommierten Wissenschaftler Professor Rudolf Simek (Uni Bonn)  zusammengearbeitet, um die mythologischen Inhalte wirklich detailgetreu zu vermitteln.

Sein Wunsch dahinter: Deutschland die eigene Geschichte wieder nahebringen. „Die nordische Mythologie ist ein Teil unserer Geschichte, der von den Nazis bis zur Unkenntlichkeit entartet und beschädigt wurde", so Krappweis. Ganz ohne Zeigefinger will er mithilfe von Mara einen faszinierenden Einblick in die Zusammenhänge der alten Religion unserer Vorfahren mit der unmittelbaren Gegenwart geben und uns unser Verhältnis zu unserer eigenen kulturellen Vergangenheit verändern.

Worum es in dem Fantasy-Abenteuer geht: Die 15-jährige Mara ist eine junge Heldin, die jedoch keinerlei Helden-Klischees zu bieten hat. Mit ihrer Mutter lebt sie in München, da ihr Vater die beiden vor einigen Jahren verließ. Mara ist überzeugt, dass die zunehmende „esoterische Verschwurbelung" ihrer Mutter schuld daran war. Diese reagiert darauf mit umso mehr spirituellen Bemühungen und erreicht damit das Gegenteil. Aufgrund der Tagträume, die Mara immer mal wieder sichtbar wegdriften lassen, ist sie auch das Ziel von Mobbing in der Schule und so wünscht sie sich nichts sehnlicher, als „normal zu sein". Doch leider sieht es ganz danach aus, als würde mit dem Beginn der Handlung von "Mara und der Feuerbringer" eher das Gegenteil in Erfüllung gehen ... Mara besucht unfreiwillig ein höchst albernes „Baumsprechseminar" mit ihrer Mutter. Als Mara einen kleinen Zweig aus den Haaren ihrer Mutter entfernt, beginnt dieser mit ihr zu sprechen. Während das Mädchen glaubt, den Verstand zu verlieren, erklärt der Zweig (Oliver Kalkofe) ihr, dass sie eine Spákona - eine germanische Seherin - sei, die das Ende der Welt verhindern soll.

Wie es weitergeht? Reinhören :-)

Quellenangabe: Rosenheim Rocks
Fotocredits: Edel Music

WERBUNG: Hard
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