LORDI - haben eine eigene Geisterbahn

Veröffentlicht am 22.10.2021 um 15:39 Uhr

Mit der wohl schaurig-schönsten Halloween-News kommen heuer die Kult-Monster-Rocker von LORDI ums Eck: die finnischen ESC-Gewinner von 2006 („Hard Rock Hallelujah“) haben nämlich ab sofort eine eigene Geisterbahn!

Wer dort einsteigt kann sich für die Dauer der Fahrt voll und ganz von LORDI begruseln lassen. Eine kleine Kostprobe daraus kann man bereits im aktuellen Musikvideo der neuesten Single begutachten. Der Dreh, für den Mr. Lordi selbst Regie führte und sich für die Special Effects verantwortlich zeigt, fand in eben jener Geisterbahn statt.

Ab Frühjahr rollt die Geisterbahn dann im Rahmen des Tivoli Sariola, des größten finnischen Volksfestes, durch LORDIS Heimatland. Im Schnitt alle zwei Wochen ist die Bahn in dem Rahmen dann in einer anderen Region zu erleben. „Bei der Geisterbahn handelt es sich um die Parkeigene von Tivoli Sariola“, verrät Mr. Lordi. „Die bekam ein komplett neues, komplett auf uns gebrandetes Design. Sie wurde quasi lordifiziert.“

Für den aus dem nordfinnischen Rovaniemi stammenden Musiker eine große Ehre. „Keine andere Rockband auf diesem Planeten hat bislang eine eigene Geisterbahn!“

Dem Musikvideo, in dem die Grusel-Bahn bereits jetzt zu sehen ist, liegt ein Song vom neuen, in wenigen Wochen erscheinenden neuen Album zugrunde. „Borderline.“ Wobei „Album“ bei LORDI natürlich untertrieben ist: Am 26. November kommen sie nämlich gleich mit sieben davon ums Eck: Die Band veröffentlicht als erste in der Musikgeschichte überhaupt satte sieben Studioalben auf einen Streich! „Lordiversity“ nennt sich das, Achtung, Wortspiel, Monsterwerk.

Und nicht nur das: es ist quasi der bislang fehlende Backkatalog auf den sich das letzte Album „Killection“ berief. Es ist ein Compilation-Album, das so tut als hätten LORDI bereits seit den frühen 70ern existiert. Es liefert all die Hit-Singles der verschiedenen Jahrzehnte, wie sie geklungen hätten, hätten LORDI zu dieser Zeit Musik gemacht. Mit „Lordiverity“ erscheint nun endlich auch der dazugehörige Backkatalog – zwei Jahre nach seiner Best Of und einfach mal jenseits von Zeit und Raum.

Mr. Lordi erklärt: „In der Woche im März 2020, nachdem unsere Tour Corona bedingt abgebrochen werden musste, hatte ich mir gedacht, ich müsste diese zusätzliche Zeit, die mir zur Verfügung steht, nutzen. Es war schnell klar, dass der Zeitpunkt perfekt ist, um die Planungen für ein weiteres Album zu beginnen, obwohl „Killection“ zu dem Zeitpunkt nicht mal drei Monate alt war. Dann stellte ich allerdings fest, dass es nichts Langweiligeres gäbe, als ein reguläres LORDI-Album zu machen. Ich hatte an dem Schreiben, Aufnehmen und Produzieren der verschiedenen Stilrichtungen für „Killection“ großen Gefallen gefunden, doch kam mir die Idee, einfach einen zweiten Teil davon zu komponieren, ebenfalls äußerst öde vor. Da aber „Killection“ ein fiktionales Album war, das auf einem bisher nicht existierenden fiktionalen Backkatalog von Musik basierte, kam mir die Idee: Das einzige, was „Killection“ toppen könnte, wäre es, den Backkatalog aufzunehmen und zu veröffentlichen.“

Quellenangabe: AFM
Fotocredits: LORDI
Weitere Infos: LORDI

WERBUNG: Hard
ANZEIGE