Bloodspot - By The Horns

Artikel-Bild
VÖ: 29.11.2013
Bandinfo: Bloodspot
Genre: Hardcore
Label: Bret Hard Records
Hören & Kaufen: Amazon | Ebay
Lineup  |  Trackliste

Mit ihrer Debüt-EP „The Demon“ konnten BLOODSPOT schon 2010 auf sich aufmerksam machen. Die Erfolgsformel von damals - eingängige Songs im Spannungsdreieck Death Metal/Thrash Metal/Hardcore – hat sich nicht verändert. Das Professionalitätsniveau ist dagegen gestiegen – der Sound kommt (dem Genre entsprechend) pfundig aus den Boxen, und auch das Albumcover schaut deutlich besser aus als beim Vorgänger.

BLOODSPOT spielen Deathcore im positiven Sinn: hier findet man kein Emo-Geheule und keine stumpfsinnigen Breakdown-Orgien, sondern Death/Thrash Metal wird mit den eingängigen Momenten und Schrei-Vocals von Hardcore unterstützt. Allein dafür muß man die Deutschen schon loben.

Auch sonst gibt es einige positive Momente auf „By The Horns“, angefangen beim eingängigen „The Legend Of Butch Miller“, das (vor allem mit dem Schrammelgitarren-Intro) an LAMB OF GOD erinnernde „Burst Black“, das mit ENTOMBED-Groove punktende „Death Down There Hold My Approach“ oder auch „Far From Innocence 2013“, das den HATEBREED-Vibe atmet.

Neben so manchen anderen lässigen Details (wie der extrem lässige „Here We Go“-Schlachtruf bei „Volcanos“) fallen aber auch negative Aspekte auf. So sind die Gitarren-Leads und Solos eher auf der Unterseite der Mittelmäßigkeit zu finden. Außerdem fehlen die – gerade bei dieser Musikrichtung wichtigen – Mitsing/-gröl-Refrains und die Moshparts, die dann live den Unterschied machen können. Einzig bei „By The Horns“ oder bei „Far From Innocence“ kommt so etwas wie Live-Feeling auf.

„By The Horns“ birgt also einiges an Licht, aber auch Schatten. Leute, die auf die simpleren Songs von THE HAUNTED oder die deathigeren Songs von HATEBREED stehen, sollten dennoch ein Ohr riskieren.



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Luka (25.11.2013)

WERBUNG: GREEN DAY
ANZEIGE
WERBUNG: Escape
ANZEIGE