Septicflesh - Ophidian Wheel (Re-Release)

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VÖ: 00.00.2014
Bandinfo: SEPTICFLESH
Genre: Metal
Label: Season of Mist
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Lineup  |  Trackliste

Alle Fans von SEPTICFLESH die den gesamten Backkatalog noch nicht ihr Eigen nennen, hatten in den vergangenen jahren oft Grund zur Freude. Diese Freude hält noch weiter an, denn nun veröffentlichen die verschrobenen Griechen auch "Ophidian Wheel" aus dem Jahre 1997 erneut. "Ophidian Wheel" war der Nachfolger von "Esoptron" (1995) und führte den damals eingeschlagenen Weg konsequent fort. Mit anderen Worten: Der Death Metal-Anteil wurde geringer und die Hinwendung zu orchestralen und gotischen Elementen wurde deutlicher. Während man sich partiell noch in traditionellen Gefilden aufhielt und damit vor allem Fans der alten Black/Death-Metal Schule südeuropäischer Prägung erfreuen wird (man lausche dem Titeltrack "The Ophidian Wheel" oder "Razor Blades Of Guilt", die diese Grundstimmung perfekt verkörpern), versuchten SEPTICFLESH zu jener Zeit, sich zudem weiter zu entwickeln und das eigene Schaffen so kreativ wie möglich zu gestalten. Man ging sogar soweit, die Sopranistin Natalie Rassoulis zu engagieren, was man dieser jungen Truppe vor der Veröffentlichung "Esoptrons" sicherlich nicht zugetraut hat.

Der Mut zu Experimenten ging 1997 aber noch nicht immer gut. Während das zähe, düstere "Heaven Below", das für SEPTICFLESH in ihrer mittleren Schaffensperiode typische "Geometry In Static" und "On The Topmost Step Of The Earth" mit seiner kurzweiligen, aber auch eigenwilligen Mixtur aus unterschiedlichen Komponenten der Rock und Metalgenres, überzeugen können, wagte man sich mit dem merkwürdigen Instrumental "Enchantment", dem sehr ethnolastigen "Shamanic Rite" oder auch dem seltsamen "Classic meets Rock"-Song "Tartarus" auf gänzlich unmetallisches und bisweilen skurriles Territorium. Wie immer gilt, dass man SPETICFLESH nur entweder lieben oder hassen kann. "The Ophidian Wheel" ist aber auf jeden Fall gewohnt originell und auch unterhaltsam. Ob man allerdings diese Wiederveröffentlichung unbedingt benötigt, wenn man die Erstversion bereits im CD-Schrank stehen hat, ist eine andere Frage. 3 neue Mixes von alten Songs sind wohl nur für absolute Sammler ein relevanter Zusatzwert.



Ohne Bewertung
Autor: El Greco (04.04.2014)

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