H.E.A.T - Tearing Down The Walls

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VÖ: 11.04.2014
Bandinfo: H.E.A.T
Genre: Melodic Hardrock
Label: earMusic
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Die Truppe um den schlacksigen Nachwuchs-BILLY IDOL Erik Grönwall konnte zuletzt im gleißenden Sonnenlicht des Bang Your Head-Festivals mächtig abräumen und läßt mit „Tearing Down The Walls“ schon den nächsten Melodic-Hardrock-Smasher explodieren. War schon der Vorgänger “Address The Nation“ ein mit Ohrwürmern gespickter Leckerbissen, steht die neue Glanztat dem in keinster Weise nach. H.E.A.T. haben sich mit dem zweiten Album mit Erik am Mikro konsolidiert, ihr Rezept haben sie ohnehin schon lange gefunden, verfeinern es zur Verzückung der Legionen von Fans aber jedes Mal wieder auf´s Neue. Schon der Kick-Off „Point Of No Return“ ist ein echter Smasher. Ein packender Refrain, der im Gedächtnis bleibt, kann kein schlechter Einstieg in ein Album sein. Dazu gesellt sich das perfekte Zusammenspiel aus Rhythmussektion, rollenden Gitarren, denen melodiöse Soli und kantige Riffs entlockt werden und stimmigen, flächigen Keyboards.

Derart cremig verstehen heutzutage fast nur mehr die Skandinavier zu rocken und H.E.A.T. fügen der flockigen Leichtigkeit zwecks zusätzlicher Geschmeidigkeit noch eine Extraportion Vaseline hinzu, man höre etwa die einschmeichelnden Balladen „Tearing Down The Walls“ oder „All The Nights“. Einzelne Songs auf diesem Melodic-Wunderwerk herauszupicken fällt mehr als schwer, da das ganze Album zündet und eigentlich kein Ausfall zu beklagen ist. Ein wenig Hardrock-konventioneller tönt das bereits vorab veröffentlichte „Shot At Redemption“ mit Mitsing-Refrain, das Keyboard darf bei „Mannequin Show“ weiter als sonst im Vordergrund stehen. Ansonsten reiht sich auf Album Nummer vier ein flotter Kracher („Inferno“) an das nächste zündende Melodic-Gustostück („We Will Never Die“, „Emergency“). Die Schweden vermögen erneut auf ganzer Linie zu überzeugen, die ihnen hier schon zugedachten Lorbeeren sind mehr als berechtigt. Selbstredend sind H.E.A.T. der Betonfratktion zu glatt, aber jeder der mit Utensilien wie Haarspray oder Eyeliner umzugehen weiß, sollte sich diese Glanztat melodischen (Hard-)Rocks nicht entgehen lassen und - stimuliert von diesem energetisch-spritzigen und meisterlichen Melodiebündel - äußerst beschwingt in den Frühling starten!



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Thomas Patsch (02.04.2014)

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