Great White - Saturday Night Special

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VÖ: 13.06.2014
Bandinfo: Great White
Genre: Hard Rock
Label: Collectors Dream Records
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Lineup  |  Trackliste

GREAT WHITE zählten einst zu den größeren Nummern im Hard Rock. Zahlreiche Tiefen (man erinnere sich etwa an den absoluten Tiefpunkt mit dem schrecklichen Feuerunglück mit zahlreichen Toten im Jahre 2003), aber auch viele Höhen er- und durchlebten die Mannen um Sänger Jack Russell. Glanz und Glorie jener strahlender Tage sind längst verblasst, übrig geblieben sind aber zahlreiche Bands, die zwar zwischenzeitlich pausiert hatten, aber doch (teils sogar in Originalbesetzungen) wieder zusammengefunden hatten, um Genre-Events wie die Monsters Of Rock-Cruise oder etwa das Rocklahoma-Festival zu rocken. Von der seinerzeitigen, erfolgreichen Besetzung ist aktuell lediglich Gitarrist Mark Kendall noch am Start, vor allem wurde mittlerweile auch der immens wichtige Posten am Mikro neu besetzt, die markante Rockröhre Russell tingelt mäßig erfolgreich als "JACK RUSSELLs GREAT WHITE" durch die USA, veredelte aber diese Zusammenstellung.

"Saturday Night Special" darf als Nachfolger der 2012 ebenfalls über das Massacre Rec.-Sublabel Collectors Dream Rec. veröffentlichten „Ready For Rock 'N' Roll"-Cover-Compilation (mit schon zuvor etwa als "Recover" veröffentlichten Coverversionen von THE CULT oder AC/DC) gesehen werden. Zusätzlich zu den Coverversionen wurden die größten und neu eingespielten End-80er Band-Hits "Once Bitten Twice Shy" (allerdings auch eine Coverversion von IAN HUNTER), "Rock Me" and "Save Your Love" mit auf das mit einem sehr adretten Cover ausgestattete Album gepackt, "Face The Day" wäre auch noch cool gewesen. Die restlichen zwölf Tracks stehen ganz in der liebgewonnenen Tradition von GREAT WHITE, Tracks anderer Combos zu interpretieren.

Dabei traf man keine schlechte Wahl, wobei die Tracks der GEORGIA SATELLITES, der BLACK CROWES oder AEROSMITH aufgrund der stilistischen Nähe naturgemäß der Band in die Hände spielen, aber auch MÖTLEY CRÜEs "Kickstart My Heart" keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Weniger gelungen finde ich den JOURNEY-Track, überraschend kernig VAN HALENs "Unchained", flockig THIN LIZZYs "Sarah", total überflüssig "Blue Christmas" (ELVIS) und richtig schlecht "Eye Of The Tiger". Wohl wie immer Geschmacksache, insgesamt aber eine homogene Mischung von Rock-Classics im GREAT WHITE-Kleid, die man als Fan sein eigen nennen muss, auch wenn die Tracks teils schon auf anderen Tribute/Compilation-Alben veröffentlicht wurden, allerdings hier nun gesammelt erhältlich sind.





Ohne Bewertung
Autor: Thomas Patsch (12.06.2014)

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