Godsmack - 1000hp

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VÖ: 01.09.2014
Bandinfo: GODSMACK
Genre: Metal
Label: Spinefarm Records
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Lineup  |  Trackliste

GODSMACK sind im internationalen Rockzirkus ein gern gesehener Act. Am Puls der Zeit und vorn dabei, zogen sie mit namhaftesten Acts der modernen Rock- und Metalgeschichte über die Bühnen der Welt und waren als Topseller immer gern gesehene Gäste auf diversen Show-Events. Salvatore Paul „Sully“ Erna schien die richtigen Kontakte angezapft zu haben und das richtige Netzwerk zu pflegen. Wo andere neumodischen Metal/Hardrockbands zu reinen Auffüllern auf Soundtracks verkümmerten, stieg der GODSMACK-Stern beständig, sie dürfen sich definitiv zu den Überlebenden der modernen, ihre Wurzeln in den USA findenden New Metal-Bewegung zählen. Das Fundament dafür legte der Mann aus Boston allerdings mit tollen musikalischen Leistungen, veröffentlicht er doch seit 1998 beständig gute Studioqualität, die zuletzt mit Nr. 1 Plätzen in den US-Billboard-Charts honoriert wurden.

Fett und breitbeinig tönt auch das neue, mittlerweile schon sechste Album "1000hp", klingt dabei zwar nicht gerade originell, dennoch werden hier die für ein erfolgreiches und tolles Album wichtigen Ingredienzien nach bewährtem Rezept richtig vermengt. Das Ergebnis läßt neben der weitgehend gleichgeschaltenen US-Konkurrenz (DISTURBED, DROWNING POOL, SOIL, SEETHER etc.) immer wieder an neue METALLICA, BLACK LABEL SOCIETY oder auch MUSTASCH denken. Die Riffs rollen breitwandig, die Gitarren braten amtlich, die Drums treiben ordentlich und die druckvolle Hi-Class-Produktion frisiert amtlich. Absolut outstanding dabei der Titeltrack und "Something Different", so müssen moderne, massentaugliche Härtnertöne klingen!

Auch wenn vieles schon bekannt vorkommt, packen GODSMACK zur gekonnt umgesetzten Pflicht eine amtliche Kür, die darin besteht, packende und moderne Smasher und Hymnen wie "I Don´t Belong“, "What´s Next", "Locked & Loaded" oder "FML" zu schreiben, auf "Turning To Stone" wird auch das dunkle, an ALICE IN CHAINS erinnernde Element wieder aufgegriffen. Der Erfolg steht dem neuen Longplayer förmlich ins Gesicht geschrieben, die Band kultiviert ihr zündendes Rezept weiter, geht zwar keinen Schritt weiter, setzt aber ein fettes Ausrufezeichen hinter ihr bisheriges Schaffen und gewinnt weiter an Kraft und Großformatigkeit. Bärenstark und besser als der Vorgänger.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Thomas Patsch (28.08.2014)

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