Black Moth - Condemned To Hope

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VÖ: 19.09.2014
Bandinfo: Black Moth
Genre: Classic Rock
Label: New Heavy Sounds
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Lineup  |  Trackliste

Was sich in den letzten Jahren so in der wachsenden Okkult-70s Hard Rock-Szene getan hat ist schon enorm. Die Bands sprießen nur so aller Orts wie neue Gewächse empor, als wäre ein einheitssphärischer Zauber gewirkt worden. Man denke nur an BLOOD CEREMONY, JEX THOTH, YEAR OF THE GOAT oder UNCLE ACID AND THE DEAD BEATS, die im letzten Jahr sogar kurz entschlossen, als Vorband der mächtigen BLACK SABBATH für einige Europa-Konzerte, die angepilgerten Jünger aufheizen durften. Nun macht sich mit den englischen Gewächs namens BLACK MOTH eine weitere Band auf dem Weg, den Okkult-Hard Rock Thron zu erobern. Soviel sei jedenfalls schon Mal vorweg genommen, den Thron und die alleinige Herrschaft erspielen sich die vier Jungs und das Mädel (das ein oder andere Mal kann man sich den Gedanken an die fünf Jungs und Grace Slick von JEFFERSON AIRPLANE nicht verkneifen) aus Leeds zwar noch nicht, können aber mit dem oben genannten Größen mithalten.

„Tumbleweave” startet mit einen ordentlichen 70s angehauchten Gitarrenriff der auch genau so gut einen Tommi Iommi aus den Fingern hätte gleiten können. Mit einen guten Schuss psychedelic und der umwerfenden Stimme von Mrs. Bevan, ist die Nummer ein mehr als ordentlicher Opener, der in seinem Verlauf auch noch schön das Tempo anzieht.

Es sind Nummern wie das Anfangs nur mit einer elektrischen Gitarre nach vorne Hämmernde „Looner“, welches immer wieder aus seinen Universum ausbricht und sich genauso schnell wieder verfängt, das tief gestimmte, schwer auf den Ohren liegenden „The Undead King Of Rock n Roll“, das psychedelisch angehauchte Stoner-Hard Rock Untier „The Last Maze“, der Gedanken an einen dunkeln Highway vor dem dritten Auge lockt, das schnell aus den Ärmeln gespielte „White Lies“, die mit 60s Klängen überraschende Nummer „Stinkhorn“, oder das bluesig beginnende „Slumber With The Worm“, die gekonnt einen eigenständigen BLACK MOTH-Charme versprühen.

Wer von der geilen Mucke der 70s angetan ist, oder gar die Zeit mit all ihren Vibes nach trauert, sich an der Neuerstärkten Vintage-Classic-Okkult-Hard Rock-Szene a la 60s/70s erfreut, der sollte den BLACK MOTH mal ein Ohr schenken. Es lohnt sich!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: inhonorus (29.09.2014)

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