Lonewolf - Cult Of Steel

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VÖ: 24.10.2014
Bandinfo: LONEWOLF
Genre: Heavy Metal
Label: Massacre Records
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Lineup  |  Trackliste

Der französische Wolf streift wieder einsam durch die Wälder der Grande Nation und beschert uns mit "Cult of Steel" das siebte Album der Heavy/Power Metaller, welche seit ihrem Support der weihrauchverbreitenden POWERWOLF nicht nur mehr bei Allesfressern und Szeneurgesteinen als Geheimtipp gelten sollten. Mit heroisch geschwängerten und an stählerner Romantik kaum zu überbietenden Nummern wie "Viktoria" oder "Hail Victory" hat der Vierer rund um Fronter Jens Börner sich schon ins Heart of Steel unzähliger Kuttenträger gestanzt. Mit "Cult Of Steel" will man nun mit Massacre Records als neuen Partner im Wolfsrudel den Erfolgsweg weiter beschreiten und die Fans wieder mit der unverkennbaren LONEWOLF-Sound für sich gewinnen.

Im Vergleich zu den Vorgänger Alben hat sich am Stil der Band nichts verändert, man mischt wie immer klassischen Heavy-Metal mit Power Elementen und die rotzige Stimme von Vokalist Jens Börner erfreut wie immer jeden, der zwar auf Power-Metal steht, aber das Geheule und Gejammere der singenden Interakteure nicht mehr hören kann. Der Leitwolf zeigt sich grimmig und knurrt sich mit seiner kratzig, aggressiven Stimme durch die Platte, dass es nur so eine Freude ist und man die Ohren zu spitzen beginnt während man zum kultig klingenden "Werewolf Rebellion" beginnt die Nummer zum Vollmond zu heulen. Durchgehend zeigt die Truppe, dass sie versteht Mitsinghymnen zu schreiben, eingängige Texte und Refrains die sich sofort ins Gehirn brennen. Instrumental zeigt man gute französische Hausmannskost ohne viel unnötige technische Tricksereien, treibender Rhytmus und fette Solos wechseln sich ab und das Tempo wird durchgehend hoch gehalten, was die 50:00 Minuten Spieldauer (auf der limeted Digipack Edition gibt es als Bonustrack noch "Made In Hell" und "Children Of The Unlight 14" oben drauf) der Scheibe wie im Flug vergehen lassen und doch fesselt einen der einsame Wolf der gleich schnell verschwindet wie er zuschlägt... es folgt unweigerlich der Repeat Knopf.

Ein zweites "Hail Victory" oder "Viktoria" enthält "Cult Of Steel" freilich nicht, doch LONEWOLF stellen klar wer der Alphawolf ist. "Cult Of Steel" ist allen Fans der Band wärmstens ans Herz zu legen und jeder der es gerne heroisch mag und nicht von der glänzenden Rüstung träumt, sondern gerne auch dreckig kämpft, der sollte auf "Cult Of Steel" bei seinem nächsten Besuch in der Musikabteilung Witterung aufnehmen und sich das Album reißen!

Ansieltipps:
- Werewolf Rebellion
- Hells Legacy
- Open Fire



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Laichster (17.10.2014)

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