CRAZY LIXX - Crazy Lixx

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VÖ: 07.11.2014
Bandinfo: CRAZY LIXX
Genre: Hard Rock
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

CRAZY LIXX – schon mal gehört? Das ist Hard Rock, Glam Rock und ein wenig Sleaze Made in Sweden.
Aus dem Norden kommen viele coole bzw. klassische Sachen und so verhält es sich auch mit den Jungs aus Malmö. Ihr Sound könnte direkt aus den 80er stammen. Die Riffs sind fetzig, Party-mäßig, der Rhythmus fährt sofort in die Beine und der Chorgesang bei den Refrains geht einem so schnell nicht aus dem Ohr. Nur von der Optik her haben sie nichts mit Haarspray am Hut, ein Rocker-Outfit tut es.

Mit dem aktuell vorliegenden und nach ihnen selbst betitelten vierten Album wollten sie vor allem Folgendes erreichen: den alten und neuen Fans zeigen, was in ihnen steckt und worum es in ihrer Musik geht. Nach vielen Jahren des Songschreibens, Aufnehmens, Spielens und Tourens hat sich ihr Sound zu dem verdichtet, was man auf dem neuen Album hören kann.

Wobei nicht alles neu ist am neuen Album. Einer ihrer ersten Songs aus dem Jahr 2006 findet sich wieder: „Heroes are Forever“ ist eine richtige Hymne und gehört zu den beliebtesten Song ihrer Fans. Da das erste Album aber fast nicht mehr zu bekommen ist, wurde er erneut aufgenommen. Hier schwingt auf jeden Fall der ursprüngliche Vibe von CRAZY LIXX mit.

Vergleicht man die Songs des neuen Albums mit den vorhergegangenen Alben, kann man sagen, dass sie ihrem Stil treu geblieben sind. Sie klingen höchstens verfeinert und ausgefeilter bzw. ihre Rhythmen reißen einen noch mehr mit.

Gleich mit dem Opener „Hell Raising Women“ lassen sie es so richtig krachen. Der fetzige Sound mit den eingängigen Hooks, dem mitreißenden Gesang und den bei allen Songs zu findenden Chor-Einlagen überzeugt einen entweder sofort – oder man weiß, dass einem diese Richtung nicht gefällt.

In diese Kerbe (fetzig und mitreißend) schlagen viele Songs: da hätten wir „Girls Of The 80ies“, „I Missed The Mark“, „Call To Action“, „Psycho City“ oder „Wrecking Ball Crew“. Mehr Rock n’Roll und weniger Party Rock bietet – nona – „Ain’t No Rest In Rock N’Roll“.
Sucht man nach mehr Biss und einen heavier Sound, so bekommt man diesen bei „Outlaw“ und „All Looks, No Hooks“.

Fazit: Beschwingter 80er Hard-Rock Sound, der sehr melodisch und rund gemacht ist, lässt Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden. Mit dem frischen Wind aus dem hohen Norden klingt das aber nicht verstaubt, sondern fährt in die Beine und lässt einen abrocken, egal ob zuhause, im Auto oder live.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (20.11.2014)

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