Foreseen - Helsinki Savagery

Artikel-Bild
VÖ: 28.11.2014
Bandinfo: FORESEEN
Genre: Thrash Metal
Label: 20 Buck Spin
Hören & Kaufen: Amazon | Ebay
Lineup  |  Trackliste

FORESEEN kommen aus – Überraschung! – Helsinki haben sich aber nicht landesspezifisch eher dem trist-traurigen Dark Metal verschrieben, sondern zocken eine einigermaßen coole, tief in den Spät-Achtzigern hängengebliebene Mischung aus US-Thrash (VIO-LENCE, EXODUS und ca. Hundert weitere) und Crossover-Hardcore wie in zu dieser Zeit etwa die CRO-MAGS, die CRUMBSUCKERS oder auch LEEWAY vorexerzierten. Man sieht schon: Neuzeitliche Einflüsse oder so Schnick-Schnack wird man auf „Helsinki Savagery“ definitiv nicht hören.

Dafür aber alles niederprügelnde Parts, rasend schnelle Gitarrenarbeit, ein Sänger (Mirko Nummelin), der all seinen Hass in die Menge rausbrüllt und so manch ein wirklich cool gezockter Thrash/Crossover-Part. Zwar hat man mit dem eher öden, auch viel zu langem „Slam Savagery“-Intro ziemlich danebengegriffen, aber schon die Todesinjektion verspricht was der Songtitel in der Theorie so zu suggerieren wusste. Komischerweise haben FORESEEN ihre richtigen Kracher am Ende des Albums versteckt. Sowohl das bei Zeiten mittelschnelle „Delusion Of No Consequence“, das verspielt beginnende, sonst aber gnadenlose und mit Gang-Shouts punktende „Both Sides Lose“ und der abschließende Hassbatzen „Paving The Way“ sind mit das Beste was die fünf Finnen da so im Recording-Studio aufgenommen haben.

Duie Thrash-Crossover’sche Wunderwaffe sind FORESEEN noch nicht, mit ein paar Bier in der Rübe kann man aber auch mit „Helsinki Savagery“ gepflegt eine Party schmeißen.

High speeds and fierce leads that shred



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Reini (24.11.2014)

WERBUNG: Hard
ANZEIGE
WERBUNG: LAMB OF GOD - Lamb Of God
ANZEIGE