Ancient VVisdom - Sacrifical

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VÖ: 28.10.2014
Bandinfo: ANCIENT VVISDOM
Genre: Dark Rock
Label: Magic Bullet Records
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Lineup  |  Trackliste

Mit einer neuen Platte am Start und dazugehörigen Labelwechsel melden sich die amerikanischen Okkult Rocker von ANCIENT VVISDOM zurück. Nachdem man das 2011er Debütalbum „A Godlike Inferno“ und das 2013er „Deatlike“ mit Prosthetic Records in die CD-Regale brachte, versucht man nun mit Magic Bullet Records (verlegen unter anderem auch die Platten keines geringeren als Charles Manson! Ja genau, der Charles Manson ist gemeint!) ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Eingeordnet als Death Rock/Neo-Folklore-Gemisch, von der amerikanischen Combo jedoch einfach als Okkult Rock ausgegeben, wandert man mit dem dritten Output noch tiefer auf den gleichen einsamen, dunklen und verschlungenen Pfaden wie LAKE OF TEARS. Melancholische Texte, tiefe Klänge, Schwarzmalerei, negative Tagträumerein und Rituale. All das zeichnet die neue ANCIENT VVISDOM aus.

Auf „Sacrifical” wandern, im Gegensatz zu den viel gelobten Vorgängern, die Akustikklänge vermehrt in den Hintergrund und machen Platz für neue Songansätze. Der dritte Silberling beginnt mit dem instrumentalen „Rise Of An Ancient Evil“, gefolgt von zwei richtig eingängigen Mid-Tempo Nummern, dem mit einem Akustik-Intro beginnenden „Chaos Will Reign“ und „Blood Offering“. Beide Songs gehen richtig gut ins Ohr, ersterer wartet zudem noch mit einem geilen Refrain auf, doch leider können sich die Nummer nicht allzu lange im Gehöhr festsetzten. Die nächste Nummer ist zugleich auch die mit dem größten Lauschlappen-Orgasmus-Faktor. „Devils Work“ beinhaltet all das was einen ANCIENT VVISDOM-Song ausmacht – die pure AVV-Essenz - und wurde mit Recht ausgekoppelt und mit einem netten Video versehen. „Blind Leading The Blind”, welcher Hörbar von JOHNNY CASHs Version von Hurt inspiriert wurde, das basslastig beginnende „I Am Your Sacrifice”, mit seinen coolen Riffspielereien und das stampfende „City Of Stone“, sind zwar coole Nummern, doch verfangen sich leider zu schnell in sich selbst.

Die neue Platte der US-Okkult Rocker kann zwar auf seinen neu eingeschlagenen Pfaden teilweise überzeugen, enttäuscht jedoch auch auf gewissen alten Pfaden und bleibt leider hinter den zwei Vorgängern zurück.


Lauchlappen-Orgasmus-Faktor: „Devils Work“.




Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: inhonorus (27.12.2014)

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