CARE OF NIGHT - Connected

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VÖ: 23.01.2015
Bandinfo: CARE OF NIGHT
Genre: Melodic Rock
Label: AOR Heaven
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Lineup  |  Trackliste

Die schwedische Melodic-Rock-Band CARE OF NIGHT formierte sich 2010 aus Mitgliedern der Gruppe SEVEN TEARS. Kristofer am Keyboard, Jonathan an der Gitarre und Frederik am Bass wollten weiter Musik machen. Linus am Schlagzeug und Calle probten schon damals mit ihnen – Linus blieb als Drummer. Später kam jedoch Jens Andersson als Sänger dazu.

Als 2013 Frederik und Jens die Band verließen, stiegen Jonas und erneut Calle ein. Eine EP mit vier Songs wurde im Herbst 2013 veröffentlicht und fand bei AOR/Melodic-Rock-Fans großen Anklang. Aufgrund des Erfolges tat man sich erneut mit den Wigelius-Brüdern für eine weitere Produktion zusammen und spielte 2014 das Debütalbum „Connected“ ein.

Ihre Musik ist ganz im Stil der großen AOR-Klassiker gehalten, das heißt, man hört hier viel SURVIVOR, TOTO, FOREIGNER und ähnliche Bands als Einfluss heraus. Das Songwriting liefert von vorne bis hinten sehr melodiöse Stücke mit viel Keyboard, zahlreichen Chorus/Backing-Vocal-Passagen und natürlich einem Schwerpunkt auf Calles ausgezeichneter Stimme, die hervorragend zu diesem Stil passt.

AOR/Melodic-Rock-Fans werden das Album vom ersten bis zum letzten Song lieben, daher möchte ich nur ein paar Stücke besonders hervorheben.

Wichtig ist, dass der Opener eines Albums für die weitere Meinung bzw. Lust zuzuhören überzeugt – und das tut er. „Cassandra“ ist SURVIVOR-mäßig gemacht, ein echt hitverdächtiger Ohrwurm, der es in den 80er/90er-Jahren ganz nach oben geschafft hätte. Tolle Melodie, super Keyboard und natürlich eingängige Vocals bzw. Chorus-Vocals, die man sofort mitsingen kann.

Die Nummer zwei, „Heart Belongs“, ist äußerst rhythmisch und flott. Ein echt fetziger Song, fast schon zu flott für die Richtung, aber so gut gemacht, dass man dabei nicht stillsitzen kann. Ähnlich ergeht es einem auch bei „Give Me Strength“.

„Contact“ glänzt mit Keyboard und Vocals-Einstieg, dann weiter mit Riffs und Backing-Vocals. Diesen Song auf YouTube zu veröffentlichen war eine gute Wahl, weil er sofort zeigt, was man von der Band erwarten kann.

Der Abschluss-Song „Say You Will“ ist akustisch angehaucht, nur Gitarre am Anfang und ein wenig Percussion, sowie Schwerpunkt auf Calles Stimme. Dann kommen langsam Bass und Backing-Vocals. Das Stück baut langsam auf und steigert sich von Minute zu Minute – insgesamt ist es über sieben Minuten lang – ab der vierten Minute steigen alle Instrumente ein und man hat gegen Ende hin einen wirklich gut ausgearbeiteten Song, der ein würdiger Abschluss dieses Albums ist.

Fazit: Wer Melodic Rock bzw. AOR mag, wird dieses Album lieben. Man hat eine moderne Band mit vielen Erinnerungen an die 80er/90er-Größen à la SURVIVOR. Ohrwurm-Garantie wird mitgeliefert.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Lady Cat (14.01.2015)

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