Exxplorer - Symphonies Of Steel (Vinyl Only Re-Release)

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VÖ: 20.02.2015
Bandinfo: Exxplorer
Genre: Metal
Label: Pure Steel Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Es war Ende 2014, als mich Kollege FO herausforderte meine Top 10 of All Times aufzulisten; dies jedoch nicht einfach perfide als schnöde Liste, sondern schon ausgeschmückt mit Kommentar usw. Nun, es ergab sich, dass diese Zusammenstellung gleich zwei Perlen des französischen Kultlabel Black Dragon Records enthielt. Die eine, wohl eines der besten Melodic Metal-Alben of all time „Graceful Inheritance“ von HEIR APPARENT und die andere eben das EXXPLORER-Meisterwerk „Symphonies Of Steel“, welches erstmals 1984 das Licht der Welt erblickte.

Jetzt, da sich EXXPLORER im Original-Line-Up wieder zusammengefunden haben, nützen Pure Steel Records die Gunst der Stunde um auch diese Perle des US-Metals erneut auf den Markt zu werfen. Schön limitiert auf 300 Vinyl-Exemplare und mit dem Cover-Artwork der Hot Hard Heavy Records-Privatpressung versehen, bietet sich eine gute Gelegenheit für all jene, die dieses Juwel noch nicht ihr Eigen nennen dürfen.

Zudem muss hier eindringlich darauf hingewiesen werden, dass Sänger Lenny "Big Daddy" Rizzo einen wirklich exzellenten Job ablieferte, allerdings war er bei den Tracks „City Streets“, „Exxplorer“, „Going To Hell“ und „X-Termination“ gar nicht zu hören, diese wurden noch von ex-EXXPLORER-Sänger Armondo Diaz eingesungen und aus budgettechnischen Gründen auch auf der LP belassen. Das ist auch der einzige kleine Makel von „Symphonies Of Steel“, denn Rizzo ist seinem Vorgänger um gefühlte Lichtjahre voraus. Der hat nämlich im Vergleich zu Diaz eine deutlich voluminösere Stimme und geizt auch nicht mit wirklich markerschütternden Screams („Run for Tomorrow“).

Ich will ja die Leistung von Armando Diaz nicht schmälern, ein „City Streets“ oder das flotte Going To Hell“ sind Ausnahmetracks, dennoch möchte ich mir gar nicht ausmalen wie noch genialer diese Songs mit Lenny Rizzo hätten klingen können. Sei’s drum, der gewisse Reiz von „Symphonies Of Steel“ bestand und besteht noch immer in dieser Duo-Vocal-Anordnung, die dieses Extraplus in das Gesamtwerk injizierte und das schmucke Teil (sehr zu empfehlen ist übrigens auch die originale Black Dragon-Version von 1985 mit einem grandiosen Eric Larnoy-Artwork und leicht geänderter Trackliste!) zu einem der besten US-Metal-Veröffentlichungen aller Zeit emporhob.



Ohne Bewertung
Autor: Reini (14.02.2015)

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