Preach - Gasoline Veins

Artikel-Bild
VÖ: 24.01.2015
Bandinfo: Preach
Genre: Melodic Death Metal
Label: Eigenproduktion
Hören & Kaufen: Amazon | Ebay
Lineup  |  Trackliste

„Gasoline Veins”, das erste Full-Length-Release der Schweden PREACH, lässt sich ausgesprochen gut an: Der Opener und Titeltrack kommt als knackige Mischung aus modernem US-Thrash-Metal und einem guten Schuss skandinavischer Melodien daher.

Mit einem leichten Southern-Rock-Flair und einer Überportion Groove ausgestattet, denkt man an spätere LAMB OF GOD mit einer Injektion DARK TRANQUILLITY – auch, weil die Vocals von Carl Lundvall an Randy Blythe erinnern (ohne jedoch ganz dessen Power zu erreichen).

Leider bleibt es nicht lang bei dieser feinen Melange – bald danach driften PREACH in seichtere Gewässer und auf dem überwiegenden Rest des Albums gibt es unauffälligen Standard-Melodic-Death-Metal zu hören.

Das funktioniert manchmal besser („Coin Flip Omen“, „Lesser Gods“), manchmal schlechter („Gold Rush“, „Wolf Tank“). Vor allem, wenn noch cheesy Keyboards dazukommen („Erased By The New Day“), wird man an vergessbare Melo-Deather wie NORTHER erinnert. Eine Ausnahme bleibt „Comes To Pass“, wo PREACH die Klasse vom Opener noch mal aufblitzen lassen und einen echten Ohrwurm hinlegen.

Damit bleibt „Gasoline Veins“ ein eher bescheidenes Unterfangen, das zwar ein paar Mal positiv auffällt, ansonsten aber ohne viel Aufsehen zu erregen wohl in der Veröffentlichungsflut untergehen wird. Schade, denn die Voraussetzungen wären mit Musik wie beim Titeltrack oder wie bei „Comes To Pass“ deutlich besser…



Bewertung: 2.5 / 5.0
Autor: Luka (09.03.2015)

WERBUNG: GREEN DAY
ANZEIGE
WERBUNG: Escape
ANZEIGE