IN AEVUM AGERE - Limbus Animae

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VÖ: 28.11.2014
Bandinfo: IN AEVUM AGERE
Genre: Epic Metal
Label: Pure Steel Records
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Lineup  |  Trackliste

2005 wurde von Multitalent Bruno Masulli (u.a. ANNIHILATIONMANCER & POWER BEYOND) das italienische Epic-Doom-Projekt IN AEVUM AGERE ins Leben gerufen. Mit der aktuellen EP schließt man stil- und qualitätsmäßig an das Debütalbum „The Shadow Tower“ an.

Die vier Songs sind sehr emotional und teilweise tieftraurig, trotzdem mangelt es nicht an Power und Heavyness. Es entsteht eine dichte Atmosphäre, die ganz typisch für Doom Metal ist.

Im Genre mag „Epic“ an erster Stelle stehen. Der erste Song des Albums,„Awaiting“, ist jedoch Doom … traurige Melodien werden von den düster wummernden Gitarren bzw. Riffs durch den Song transportiert, das Gitarren-Soli fügt sich passend ein.

„Damnatio Memoriae“ – emotionell, stark, heavy. Interessanterweise schaffen sie hier eine Bandbreite von langsam/getragen und Speed, nämlich wenn der Schlagzeuger seine Momente hat und die Bässe wummern lässt.
(„Damnatio Memoriae“ = einst eine Strafe für bestimmte Personen, die die Römer entehren wollten bzw. die offizielle „Verdammung des Angedenkens“ eines gestürzten Machthabers)

„Anti-Inferno, Limbus Animae“ lebt eine gute Minute lang allein von der ausdrucksstarken Stimme Bruno Masullis. Ab dem Einsatz der düsteren Riffs und der intensiver werdenden Vocals entwickelt sich der Song zu einer epischen Hymne mit interessanten Chorus-Sprech-Einlagen. Ein wirklich gut gemachtes sechs-Minuten-Stück, das jedem Doom/Epic-Fan gefallen wird.
(für die Latein-Freaks: „Limbus“ ist ein Wort aus der Theologie und bedeutet so viel wie „Vorhölle“ – ein Ort am Rande der Hölle, wo sich die Seelen aufhalten, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel ausgeschlossen sind. „Animae“ bedeutet „Seele“)

Mit dem Song „Solitude“ erweist man den legendären Schweden ein Tribut. Sehr düster, sehr getragen, sehr traurig – daher genau das, was man sich erwartet.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (27.03.2015)

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