Fleshless - Devoured Beyond Recognition

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VÖ: 14.09.2015
Bandinfo: Fleshless
Genre: Brutal Death Metal
Label: Metal Age Productions
Lineup  |  Trackliste

„Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Haarmann auch zu dir, mit dem Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir! Aus den Augen macht er Sülze, aus dem Hintern macht er Speck und aus den Därmen macht er Würste und den Rest, den schmeißt er weg!“. So doch eine geringe Analogie (Höhö "Anal"!) zur postmodernen Aufmachung in Form eines zu tief berührenden und die Schönheit des Seins betonenden Blutgemäldes, welches dem österreichischen Parade-Kunst-Metzger Nitsch wohl bei seiner nächsten Körpersaftorgie zu aller Ehre genügen würde. Unterhalb der vor Liebe nur so strotzenden Verpackung verbirgt sich die stumpfe Hölle einer jeden Prog-Metal-Pussy, das muntere Schlachten von Einhörnern fürs Festfressen der gehirnamputierten Zombies, Hobbits und Elbenprascheln auf der Schlachtbank – ab jetzt regiert das Schlachtmesser und der Metnotstand ist nur mehr das kleinste Problem für asselige Mittelalter-Fantasy-Trinkhorn-Kids. Die Kadaver werden zerstückelt, nur mehr Matsch, Brei und Dreck bleiben uns erhalten, wenn FLESHLESS mit gutturalen Paarungsrufen zur hemmungslosen Fäkal-Orgie rufen – Primitivität Level "Czech-Casting-Couch" heißt die Devise. Die Pseudoanspruchsfraktion schreit jetzt laut: „Sowas können sich echt nur spätpubertierende Kinder und geistig Steckengebliene anhören!“ Gleichzeitig pushen sie ihr eigenes Ego im Glauben, dass „Erwachsene“ mit in viel zu enge Corsagen geschnallte, an Adipositas leidende Gothic-Komplexler-Bitches zu portugisischer Suizidmusik ums Feuer tanzen und die Bräute sitzen immer noch dem Irrglauben auf, dass Werwölfe und Vampire in der Sonne glitzern – da bleibt der Freund des lyrischen Brachial-Feuilleton doch lieber auf seiner vermeintlich unterentwickelten Stufe stehen und wirft die Kettensäge an! Für besonders einfühlsame und Gänsehaut hervorrufende Hackbretter werden die tschechischen Grindgötter sowieso niemals in den Metal-Himmel auffahren, aber wer will dort schon hin, wenn es in den Untiefen der Abartigkeit, der musikalischen Hölle für weichgespült debile Schnulzenmetaller, doch einen Vergnügungspark der Grauslichkeit und Perversion gibt – zu aller Sicherheit haben Grindmaster Baumgartner und meine zur ewigen Verdammnis auserkorene Person schon das Sasha-Grey-Bonuspaket mit Gore-Flatrate gebucht.

Einmal hinabgefahren in das Terror-Wonderland, gilt für den zur Zombifizierung verdammten Kadaver bis in alle Ewigkeit „Dead Never Dies“, und das unter dem Klang eines auf´s Cranium einschlagenden Vorschlaghammers – Japadei-Ei-Yipiyeah, es gibt immer was zu tun!  Dem Ende der Menscheit entgegenzublicken ist man nahe, so hackt und grunzt es sich durch den Vorhof des Schlachthauses – ASS TO MOUTH könnte man als Metapher herbeiziehen, sowohl die Verfasser solch liebestoller Spielereien wie „Alcowhore“, als auch die Spielchen mit einem Redhead-Star namens Faye. COCK AND BALL TORTURE würgen sich zwar mehr durchs Gurgelhockey (Sasha, do you remember the first time you got throat-fucked?) und zwar gilt eigentlich, dass nur dann, wenn das Mittagessen kurz vor dem reversiblen Abgang steht, diese Sportart wahrlich erheiternd ist. Doch handwerklich immer noch gut geübt im Umgang mit dem Fleischerwerkzeug, kommt man trotz dessen in den Genuss einer Knochensäge, welche in der Hand des doch schon seit einiger Zeit ausgelernten Metzgers, der mit „Grindgod“ einst seine Gesellenprüfung mit Auszeichnung vor dem Fachverband der Fleischindustrie bestand, doch immer noch die härtesten Knochen vom Muskelgewebe trennt, und das in Akkordarbeit. Zermalmt das „Human Insect“ zwischen knirschend-mahlenden Zähnen eines faulig stinkenden Kiefers, „Mind Eclipse“ is near – denn solange das Blut vom Hackstock tropft, ist die Welt im Narrenturm noch in Ordnung und Cereal-Killer bei Kellogg´s ist schließlich auch eine Art, dem großen Hannoveraner Wurstverkäufer Fritz nachzueifern. Nachzueifern haben FLESHLESS aber nur relativ wenigen, Psycho-Masturbationsvorlagen produziert man oder eben nicht – und „Devoured Beyond Recognition“ ist eindeutig eine solche… unspeakable mental and psychical pain, oh my god – oh my Grindgod!

Wurstspezialitäten:
- Dead Never Dies
- Mind Eclipse
- Human Insect  



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Laichster (11.11.2015)

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