King Diamond - The Spider's Lullabye (ReIssue)

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VÖ: 27.11.2015
Bandinfo: KING DIAMOND
Genre: Metal
Label: Metal Blade Records
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Lineup  |  Trackliste

Anstatt dass der König endlich mit neuem Material um die Ecke kommt, gibt es wieder „nur” einen Re-Release zu bearbeiten. Dieses Mal ist das 1995 erstveröffentlichte „The Spider's Lullabye” an der Reihe, ein Album, welches schon bei Erst-Release mit seinen übermächtigen Vorgängern zu kämpfen hatte.

Sicher, auch bei dem damals in Europa via Massacre Records veröffentlichten Zehn-Tracker setzt der KING auf seine charismatischen Vocals und zu Hauff vorkommende vertrackte Songstrukturen. So richtige Klassiker enthält das in den letzten vier Songs eine Konzept-Story erzählende Werk aber nicht. Der melodische Opener „From the Other Side”, das komplett vertrackte „Moonlight“ bzw. der schaurig-schöne Titelsong sind aber mehr als gute KING-Kompositionen, auch das speedige „Eastmann's Cure“ und mit Abstrichen das episch-lange „Room 17“, sowie das schon perfid einfältige „To The Morgue“ darf man auf der Habenseite verbuchen. Auf der anderen Seite schwächeln Tracks wie „Dreams” oder „Six Feet Under“ aber gewaltig und hätten auf Göttergaben wie „Them“ oder „Abigail“ nie und nimmer Gehör gefunden.

Als Bonus kredenzen uns Metal Blade Records in der Neuauflage ein Vier-Song-Demo, das 1992 als sogenanntes Songwriting-Demo vom König himself durch Zuhilfenahme eines Drum-Computers fast im Alleingang aufgenommen wurde. Leider ist die Soundqualität eher bescheiden und somit stellt der Bonus wohl nur die wirklichen Die-Hard-Freaks von KING DIAMOND einigermaßen zufrieden.

Sollte „The Spider's Lullabye” die königliche Sammlung in eurem Heim noch nicht erreicht haben, ist jetzt ein guter Grund sich das schmucke Stück unter den Gabentisch legen zu lassen. So richtig essentiell sind die insgesamt 14 Tracks in der über weite Strecken erhabenen Diskografie des dänischen Ausnahmekünstlers aber nicht.

Solid Work



Ohne Bewertung
Autor: Reini (30.11.2015)

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