DEATH ANGEL - The Evil Divide

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VÖ: 27.05.2016
Bandinfo: DEATH ANGEL
Genre: Thrash Metal
Label: Nuclear Blast Records
Lineup  |  Trackliste

"Never Change A Winning Team"...diesen Slogan scheinen sich die Todesengel auf ihre Fahnen geheftet zu haben. Nur schlüssig, dass sie ihre zuletzt perfektionierte Erfolgsformel auch auf "The Evil Divide" nicht verändern wollen. Und diese Mixtur aus stabilem Bandgefüge und Produzent Jason Suecof funktioniert auch auf "The Evil Divide".  Obwohl schon "The Dream Calls For Blood" von 2013 für mich zu einem der absoluten Highlights in der aktuellen Discographie der sympathischen Jungs aus Kalifornien zählte, reiht sich auch Album Nr. 8 nahtlos in die hochqualitative Albumhistorie von DEATH ANGEL ein (bitte erst das achte Studioalbum in einer fast 30jährigen Veröffentlichungsgeschichte!). Gnadenlose Riffgewitter ("The Moth", "Breakaway") setzen ebenso wie melodische Brecher (wie etwa das zündende "Cause For Alarm" oder "Hatred United, United Hate") noch immer Genre-Maßstäbe und zeigen der Junggarde, wo der "Bartl den Most herholt".  Gekonnt ist eben gekonnt, die Erfahrungs- und Qualitätskarte spielen DEATH ANGEL gnadenlos aus und komplettieren das packende Thrash-Paket mit schreitenderen Nummern wie "It Can´t Be This" sowie dem eindringlichen "Lost".

Kein Wunder, dass der neue Dreher ein herzerwärmender Fundus aus messerscharfen Thrash-Riffs, lässigen Rhythmuswechseln, packenden Melodien und fetten Gangshouts ist. Der Bay Area-Fünfer spielt seine Klasse gnadenlos aus und läßt auch den neuen Dreher zu einem Thrash Metal-Highlight des laufenden Jahres werden. Das fetzige "Father Of Lies" (geile Gitarrenarbeit), "The Electric Cell" oder der pfeilschnelle Nackenbrecher "Hell To Pay" treten amtlich Hintern und lassen keinen Zweifel daran, dass das S.F.-Oufit zu den All Time-Top Ten des Thrash Metal gehört und auch nach Jahrzehnten noch immer hungrig und hochdynamisch klingt, wie zuletzt der sehr gelungene Rausschmeißer "Let The Pieces Fall" untermauert. Ohne Scheuklappen und Schönfärberei muß festgehalten werden, dass der Kalifornien-Fünfer nach dem fesselnden Vorgänger ein weiteres, zündendes Riff-Feuerwerk abgeliefert hat und der neue Dreher ein Quell echter Thrash Metal-Freuden ist. Fast 35 Jahre und kein bißchen leise - beide Daumen hoch für den neuen DEATH ANGEL-Longplayer!



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Thomas Patsch (23.05.2016)

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