CUMBEAST - Straight out of sewer

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VÖ: 01.09.2016
Bandinfo: CUMBEAST
Genre: Deathcore
Label: Rotten Roll Rex
Hören & Kaufen: Webshop
Lineup  |  Trackliste

Habt ihr auch diesen Fetisch? Ich weiß nicht, aber irgendwie steh ich auf das Geräusch, welches das Krümelmonster macht, wenn es den Mund bist zum Anschlag voll mit CUrMit - ich mein den grünen Frosch, ihr wisst schon - hat. Endlich habe ich etwas gefunden, dass mich bei der Ausübung meiner speziellen Vorliebe unterstützt: CUMBEAST. Fuck yeah. [Anm. d. Lekt.: Manchmal frage ich mich wirklich, welche Substanzen in unserem Redaktionsloft so konsumiert werden...]

35 Minuten langes, gleichbleibendes Geslamme über Horror, Spaß und Robin Williams Filme, mit dem blauen Ding an den Main Vocals. Ich weiß gar nicht, was ich noch schreiben soll, irgendwie fasst der Satz das ganze Album zusammen. Seit 2005 gibt es die finnische Konstellation und seit 2005 machen die Herren mit den sexy Namen das was ihnen gefällt. Grind/Slam/Death über ihre Lieblingsthemen: Obszönitäten, Humor und 80er Jahre Horror. Yep, das steht sogar so im Promo Sheet. Dabei scheint es so, dass sie einen Scheiß darauf geben, was andere von ihrer Musik halten - ihnen gefällt es, und das ist das Wichtigste. Ich finds ganz cool, aber mehr als 3 Songs am Stück ziehen dann schon an meinen Gehörgängen. Gar nicht so sehr, weil es immer gleich klingt, sondern weil die Produktionsqualität halt wirklich scheiße ist, sorry. Man kann keinesfalls behaupten, dass man seine Instrumente in CUMBEAST nicht beherrscht, aber man darf sie einfach nicht ernst nehmen. Großteils schon deswegen, weil sie sich selber nicht ernst nehmen, meiner Meinung nach. Wer solche Vocals in eine Band packt, kann sich gar nicht ernst nehmen oder? 

Nochmal ohne Ablenkungen und Fokus an dem Spaß: Können ist da, Songwriting ist fad, Lyrics und Vocals sind aber lustig. Produktion ist schlecht und nach einem Song hat man alles gehört. Für Slam-Fans interessanter als für Deathcore-Fans. Ich finds geil, dass Rott, Jizz, Cock und Fleshpipe ihr Ding so durchziehen und auf alles andere pfeifen, aber das wars dann auch schon.



Bewertung: 2.0 / 5.0
Autor: Gabriel Aigner (06.03.2017)

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