NECROWRETCH - Satanic Slavery

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VÖ: 14.04.2017
Bandinfo: NECROWRETCH
Genre: Death Metal
Label: Season of Mist
Lineup  |  Trackliste

2008 gegründet dauerte es drei Demos, Zwei EPs, eine Compilation und fünf Jahre, bis NECROWRETCH ihr Debüt Album "Putrid Death Sorcery" veröffentlichten. Seitdem hauen die drei Bösewichte alle zwei Jahre ein Album raus und somit sind wir nun im Jahr 2017 rein rechnerisch bei Album Nummer Drei namens "Satanic Slavery" angelangt.

Bandname, Bandfotos und Albumtitel verraten einem schon ungefähr, welche musikalische Kost den Hörer hier erwartet. Richtig geraten: Rabenschwarzer und zutiefst böser Death Metal knallt hier aus den Lautsprechern. Meist ziemlich rasant voranpreschende Songs in ziemlich kultigem Underground Soundgewand dominieren auf "Satanic Slavery". Mit Hall wurde bei den Vocals definitiv nicht gespart, aber das muss genau so sein, damit die Stimmung möglichst böse klingt. NECROWRETCH schaffen dies aber auch rein durch ihr Songwriting, denn im Gegensatz zu vielen ihrer Nietenbewährten Kollegen wird hier keinesfalls dilletantisch in der Botanik gerumpelt, sondern auf hohem Niveau geprügelt. Die Songs sind gut durchdacht und mit allerhand geilen Riffs und Melodien gespickt. Besonders die Drums sind sehr präzise eingehämmert, kein Wunder, konnte doch Ilmar als Live-Drummer bei INCANTATION einige Erfahrung sammeln. Wenn das Trio dann auch mal den Fuß vom Gas nimmt und eine coole Melodie einstreut, wie zum Beispiel in "Evil Names", kommt richtiges Feeling auf. Aber Achtung, lasst euch vom Anfang des Songs nicht täuschen, denn der Knüppel wartet schon auf seinen nächsten Einsatz.

"Satanic Slavery" zu hören macht wirklich Laune und so lässt man sich gerne akustisch von den Jungs den Allerwertesten versohlen.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Manuel Ennser (12.04.2017)

WERBUNG: Festival 2017