UFO - The Salentino Cuts

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VÖ: 29.09.2017
Bandinfo: UFO
Genre: Hard Rock
Label: Cleopatra Records
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Lineup  |  Trackliste

Die alten Haudegen von UFO schlagen wieder zu und bringen 2017 - nach 47 Jahren - ein Cover-Album auf den Markt. Da fragt man sich einerseits, ob ihnen jetzt nichts Neues mehr eingefallen ist, oder ob sie die Favoriten ihrer Jugendzeit herausgesucht und neu interpretiert haben. Weil bei den 12 Sons handelt es sich vor allem um alte Stücke, die teils sehr bekannt, dann aber auch wieder unbekannt sind.

Im typischen UFO Stil werden auf "The Salentino Cuts" die Songs entspechend umgemodelt. Man hört vor allem bluesigen Rock wie zum Beispiel bei "Too Rolling Stoned", das funky ist und mit echt guter bluesiger Gitarre aufwartet. Es gibt Rock mit Südstaaten Flair  und basslastige Nummern wie das bekannte "Rock Candy".
Fast überall vertreten sind die unvermeidbaren Orgel- und Keyboard-Klänge, die für das typische 60er/70er Feeling sorgen - zB im nach DEEP PURPLE klingenden "Heartful Of Soul". Dann eine eher träge Melodie und heavy Blues bei "Honey Bee" oder recht flotte rockige Klänge wie bei "Paper In Fire." Eine Ballade gibt es natürlich auch, das ist die ruhige Nummer "River Of Deceit".

Und nun zu den zwei TOP Nummern, die jeder kennt:
Ein absoluter Favorit ist das allseits bekannte "Break On Through", bei dem man eigentlich nie was falsch machen kann. Hier bestechen UFO durch die flotten psychedelic Klänge. Und noch ein sehr bekannter Song ist zu finden: "Ain't No Sunshine". Perfekt gespielt und schmerzhaft leidend wie der Klassiker in seiner Urversion.

Fazit: Trotz der mangelnden Neuheit ist "The Salentino Cuts" eine nette runde Sache, musikalisch gut gemacht, gut gespielt und gesungen. Einfach das, was man von einer Band mit dieser umfangreichen Erfahrung erwartet, und das wird den UFO Fans sicher gefallen.

 

 



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Lady Cat (24.09.2017)

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