Alderaan - Infinite Paths

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VÖ: 14.04.2017
Bandinfo: ALDERAAN
Genre: Post-Rock
Label: Sludge Studios
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Lineup  |  Trackliste

Mit „Infinite Paths" bringen uns die Post-Rocker ALDERAAN ein rein instrumentelles, dennoch abwechslungsreiches Studioalbum. Die vierköpfige Gruppe aus Graz, benannten ihre Band nach einem Planeten aus dem Original Star Wars Film. Doch um was handelet es sich bei „Infinite Paths"? Kein überlanges Intro, kein erzwungener Gesang sondern nur die reine Macht von Gitarren, Bass und Schlagzeug. 

Als Opener bekommen wir „The Vigilante" zu hören. Dieser Track beginnt mit langsamen Gitarrenklängen, welche sich unbeschwert und abwechselnd bishin zur Mitte des Tracks ziehen. Ab da kommt eine schwere Stimmung hinzu - Bass und Schlagzeug setzen ein! Bereits jetzt sind deutlich einige stilistische Merkmale des Post-Rock hinaushörbar. Der bereits eingpendelte Rhytmus fließt nun kontinuierlich bis zu einem schlagendem Höhepunkt weiter und verblässt so schnell wie er auch gekommen ist.

Der nächste Song „Evene Those Who Prayed" ist der längste Song des Albums. Mit seinem zugkräftigen Intro lässt sich bereits erahnen, dass es sich hierbei um ein schnelleres und vorallem heftigeres Stück handelt. Eingänge Riffs, geparrt mit tiefem Bass - die perfekte Kombination. 

Mein persönlicher Favourit des Albums ist der letzte Track - „Deorbit Myr". Eine Superlative des Zusammenspiels von ruhigen, fast schon fröhlichen Klängen und harten, Doom verwandten Riffs mit starker Verzerrung. In diesem Track lässt sich am Besten verdeutlichen, warum dieses Album ohne Gesang sogut auskommt. Durch den bewussten Verzicht auf alles Unwesentliche ist noch deutlicher zu erkennen wie die die sanften mit den schweren Tönen verschmelzen (ähnlich ist es auch in „Momo").

Mein Fazit? Das Quartett hat in ihrem 30 minütigem Debütalbum eine Menge gesagt. Ganz ohne Worte. Insgesamgt handelt es sich  bei "Infinite Paths" um eine ausgewogene, erste Platte. Ich bin definitiv gespannt was wir in den nächsten Jahren noch alles von ihnen zu hören bekommen und ob sie in der Post-Rock Richtung bleiben, oder sich mehr in Richtung Stoner, oder Sludge Rock einpendeln werden. 

 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Anna Buchbauer (20.10.2017)

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