MONOLORD - Rust

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VÖ: 29.09.2017
Bandinfo: MONOLORD
Genre: Doom Metal
Label: Riding Easy Records
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Lineup  |  Trackliste

Altes Eisen rostet nicht. Und auch die neue MONOLORD-Scheibe ist da keine Ausnahme. Die Doom-Fraktion bietet auf “Rust” schwere Riffs, zähflüssig-flächigen Gesang und gewohnte Langsamkeit. Den Blick haben die Göteborger dabei stets rückwärts gewandt.

Fast schon beschwingt kommt allerdings der Opener “Where Death Meets The Sea” daher. Zu den eingängigen Riffs darf man schon mal kräftigst headbangen und den Takt mit den Füßen mittreten. Was ist los? Wird das etwa noch rockig um die drei schwedischen Buben? Nein! Keine Sorge. “Dear Lucifer” (... I don’t belive anymore) setzt in Sachen Fuzz und Langsamkeit wieder einiges drauf. So repetitiv und doomig der insgesamt dritte Longplayer auch aufgebaut ist, die Härte aus Zeiten einer “Empress Rising” vermisst man doch ein bisschen. Auch das mächtige “Wormland”, das sich träge und schwerfällig in Instrumentalspielereien (sprich Geigen - damit hätte ich jetzt auch nicht gerechnet) windet, reißt “Rust” da nicht mehr heraus. Höchstens “Forgotten Lands” schlägt mit seinem dröhnenden Bass noch in die MONOLORD-Kerbe von anno dazumal.

Für eingefleischte Freundinnen und Freunde des gemächlichen Doom nach Art von SLEEP, YOB oder WINDHAND wird auch “Rust” ein gefundenes Fressen sein. Steigt man gerade erst in die Tiefen des Doom hinab, sollte man sich bei MONOLORD doch eher chronologisch nach vorne arbeiten.

 



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Eva Thalhammer (11.11.2017)

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