Counter The Eulogy - Transitions

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VÖ: 29.08.2016
Bandinfo: Counter The Eulogy
Genre: Alternative Rock
Label: 624715 Records DK
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Lineup  |  Trackliste

Was kann man sich unter COUNTER THE EULOGY vorstellen? Vier junge Steirer, die mit neuer Besetzung und der neuen Platte "Transitions" versuchen, sich einen Namen in der Alternative Rock Szene zu machen.

Aber ist der Begriff Alternative Rock hier angebracht? Die Jungs selbst wollen sich in keine stililstische Schublade stecken lassen. Es lässt sicher heraushören, dass viele verschiedene Einflüsse diese besondere Mischung ausmachen. Von Folk Metal bis hin zu Blues Rock lässt sich hier alles hineininterpretieren. Doch das spielt keine Rolle, in "Transitions" geht es laut Aussage der Band rein um die Vermittlung von diversen Botschaften und Gefühlen.

Als Opener erwartet uns ein Stück, welches den Namen "Welcome To..." trägt. In nur einer Minute wird hier schon klar, dass sich das was folgt nur schwer in Worte fassen lassen wird, da die einzelnen Songs Unterschiede wie Tag und Nacht aufweisen.

Weiter geht es auch schon mit der bluesgeschwängerten, dennoch ausreichend roughen Nummer "Wicked Row". Die Band bedient sich an einer gekonnten Abwechslung aus fröhlichen, beschwingten Riffs und eindringenden, tiefen Vocals. Nach diesem Stück folgt das absolute Gegenteil: "Child of War" wird von einem Trompetenmarsch eingeleitet, welcher relativ schnell von einem Akustiksolo abgelöst wird. Der Song handelt von einem Protagonisten, der lernt Stärke zu beweisen, und lässt mich dabei gleichzeitig stark an den ein oder anderen Titel von RISE AGAINST denken.

Eines meiner absoluten Lieblingsstücke ist "Imaginary Friends". Ein mächtiges und gleichzeitig besänftigendes Riff eröffnet dieses Meistersück und zieht eine klare Linie durch. Auch erwähnen möchte ich "Nitemare Visions"  hier wird eine düstere, durch Akustikgitarren herbeigeführte Atmosphäre vermittelt. Die Stimme des Sängers Markus kommt hierbei mit viel Drama und Härte rüber und geht dadurch Hand in Hand mit den Lyrics. Dennoch wird auch hier auf Abwechslung geachtet.

Nach komplettem Hören lässt sich festellen, dass man nicht immer alles kategorisieren kann und soll. Durch die gezielten Hintergrundtöne, stillen Passagen und ausgereiften Riffs ist "Transitions" ein kleines Meisterwerk geworden. Man muss sich bei diesem Album auf eine Reise einlassen. Hier wird verdeutlicht, dass der Tag nicht ohne eine Nacht existiert. Von gesellschaftlich-kritischen Texten bis hin zu wahren Rock-Balladen lässt sich alles finden.




Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Anna Buchbauer (09.12.2017)

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