The Atomic Bitchwax - Force Field

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VÖ: 08.12.2017
Bandinfo: The Atomic Bitchwax
Genre: Stoner Rock
Label: Tee Pee Records
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Lineup  |  Trackliste

THE ATOMIC BITCHWAX ging 1992 als ursprüngliches Nebenprojekt von zwei MONSTER MAGNET Giganten hervor. Chris Kosnik (Guitar, Vocals) und Drummer Bob Pantella wechselten von der Seite des Stoner Hard Rock in die deutlich schwerere Wüstenrockschiene. Diesen Dezember erschien mit "Force Field" ihr siebtes Studioalbum.

Der Opener "Hippie Speedball" ist ein schneller, zweieinhalbminütiger Blick auf das, was uns hier erwarten wird. Gleich zu Beginn liefert uns Konik ein einprägsames Solo, welches mit rauen und schnellen Vocals gepaart wird. Bemerkenswert ist hier vor allem die Balance, welche von Drums und Bass gehalten wird. Der Nachfolger "Earth Shaker" unterscheidet sich nicht viel vom Opener. Nochmal eins draufgesetzt wird mit dem dritten Song "Alaskan Thunder Fuck". Man wird von einem wahnsinnig schnellen Tempo mitgerissen, welches man so selten im typischen Stoner Rock zu hören bekommt. Zu guter Letzt packt "Liv A Little" noch einmal fiese Desertriffs aus, welche mit gekonntem Groove der 70er-Jahre gepaart werden.

Keine überladenen Instrumentals, kein Füllmaterial, nur purer Rock in zwölf kurzen und gewaltig schnellen Kapiteln. 34 Minuten, die zum puren Mitfeiern und Mittanzen einladen. Wenn man seine Blicke auf das Cover schweifen lässt, erkennt man, dass dies verdammt gut in das Space Rock Bild von TBA passt. Nicht zu Unrecht betiteln viele das Trio als gelungene Symbiose der klassisch-rockigen Klänge von MONSTER MAGNET und der psychedelischen Texte von FU MANCHU.

Es scheint so, als ob der Durchhänger ihres letzten Albums "Gravitron" nie existent gewesen sei. Die Jungs sind mit mehr Elan und Power denn je bei der Sache. Völlig zurecht sind sie heute noch im Gespräch und werden es durch Überraschungen wie diese wohl auch noch eine Weile bleiben. Insgesamt ist "Force Field" ein durch seine unvorhersebaren Tempowechsel und härterer, markanterer Produktion ein kleines Meisterwerk geworden.

 



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Anna Buchbauer (30.12.2017)

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