XENOSIS - Devour And Birth

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VÖ: 19.01.2018
Bandinfo: XENOSIS
Genre: Progressive Death Metal
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

„Devour And Birth”, das dritte Full-Length-Album von XENOSIS, ist wie das weihnachtliche Care-Paket mit verschiedenen Weihnachtskeksen: Da sind einige hervorragende Sachen dabei wie Oma Mathildes Vanillekipferln, aber auch die verhunzten Punschkrapferl von Tante Emma (alle Namen geändert, Anm. d. Verf.). [Anm. d. Lekt.: Für diesen Vergleich gibt es im scheidenden Jahr noch einen Orden!]


So startet „Night Hag“ schön druckvoll und mächtig in diese techige, MESHUGGAH-lastige Death-Metal-Mischung, das folgende „Army Of Darkness“ dagegen hinterlässt keinen bleibenden Eindruck (alleine wegen dem Titel hätte man da mehr draus machen müssen. Bruce Campbell wird da wohl zur Bestrafung mit der Kettensäge vorbeischauen müssen).
„Delirium (Death Of A God)” ist dann wieder schön knackig, mit ein paar lässigen Riffs und HOUR OF PENANCE-Düsternis, aber die Hochstimmung hält nicht an; „Concave“ und „Oxidation“ sind unbemerkenswert, alleine nicht im Vier-Viertel-Takt spielen zu können ist heutzutage zu wenig. „Ominous Opus“ ist dafür wieder ganz gut gelungen, und mit dem Titeltrack schwindeln die Amis (wie es MESHUGGAH auch schon auf „Koloss“ vorgemacht haben) einen Oldschool-Uptempo-Track auf die Scheibe, der trotz – oder wegen – seiner Andersartigkeit (auch normalerweise kein gutes Zeichen) zu den Höhepunkten von „Devour And Birth“ gehört.
Und passenderweise gibt „The Projector“ einen nicht schlechten, aber auch unspektakulären Abgang für die Scheibe.


Wer sich also zu Weihnachten noch nicht das komplette Völlegefühl abgeholt hat, kann sich mit XENOSIS noch Nachschlag holen – Geschmacksexplosion darf sich halt keiner erwarten. [Anm. d. Lekt.: Danke, bin satt und rolle schon durch die Gegend... Oma Mathildes Vanillekipferl sei Dank.]
 



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Luka (17.01.2018)

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