IMPERIAL STATE ELECTRIC - Anywhere Loud

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VÖ: 16.02.2018
Bandinfo: IMPERIAL STATE ELECTRIC
Genre: Rock
Label: Psychout Records
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Lineup  |  Trackliste

Rock ’n’ Roll-Workaholic Nicke Andersson befindet sich mit IMPERIAL STATE ELECTRIC spätestens seit „Honk Machine“ (2015) in einem Karrierehoch. Dementsprechend umfangreich ist auch das musikalische Output der letzten Jahre, das nun mit der Veröffentlichung des Live-Albums „Anywhere Loud“ einen vorläufigen Höhepunkt findet. Enthalten ist nicht eine vollständige Show der Gruppe, vielmehr setzt sich die Setlist aus mehreren zwischen 2014 und 2016 mitgeschnittenen Konzerten zusammen, was in punkto Stimmung und Atmosphäre keineswegs negativ auffällt.

IMPERIAL STATE ELECTRIC langen verglichen mit den vorherigen Gruppen von Meister Andersson doch etwas zögerlicher in die Saiten etc. Wem die Gruppe aufgrund der fehlenden Kanten bisher zu sehr nach Mainstream klang, findet in „Anywhere Loud“ die Lösung. IMPERIAL STATE ELECTRIC sind grandiose Performer, die auf der Bühne deutlich kantiger und ruppiger als auf ihren Studioaufnahmen klingen. Es liegt in der Natur von Konzertmitschnitten, dass diese das Gefühl einer Live-Performance nur bedingt einfangen können, aber so gut dieses bis zu einem gewissen Grad unvermeidlich zum Scheitern verurteilte Unterfangen gelingen kann, haben es IMPERIAL STATE ELECTRIC vollbracht. 2 zusätzliche Argumente für den Kauf von „Anywhere Loud“ sind die bisher unveröffentlichten Coverversionen von THE DEAD BOYS „Sonic Reducer“ und THE KIDS „This Is Rock ’n’ Roll“.

Für Fans der Band stellt „Anywhere Loud“ ohne Diskussion einen Pflichtkauf dar. Alle die bisher aufgrund der fehlenden Härte beim Hören von IMPERIAL STATE ELECTRIC den HELLACOPTERS nachgeweint haben, sei an dieser Stelle das grandios rockende „Anywhere Loud“ wärmstens empfohlen.



Ohne Bewertung
Autor: Michael Walzl (13.02.2018)

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