AT DAWN'S EDGE - Through glass eyes

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VÖ: 30.09.2017
Bandinfo: AT DAWN'S EDGE
Genre: Symphonic Metal
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste

Progressive Metal mit einer starken und einzigartigen Frontfrau. AT DAWN’S EDGE veröffentlicht im September 2017 ihr Debutalbum „Trough Glass Eyes“. Eine kleine Band aus Kanada die das Potential für mehr hat.

Das Album startet mit einem instrumentalen Intro, das gruselige Klänge, Elektro und Klassik sowie Metal vereint. Bereits das erste Lied „If Ghosts Were Men“ bereitet durchaus in den ersten Sekunden Gänsehaut. Die Kombination aus Metal, Klassik/Orchester und einer weiblichen Gospelstimme ist eine gewagte, aber wundervoll umgesetzte Idee.

Eines meiner Highlights ist „Dangerous Excuses“ das mit harten Schlägen beginnt und sich geschickt in eine Mischung aus E-Gitarre und Orchester weiterentwickelt. Es versteckt eine Spannung in sich, die hörbar aber unerklärlich ist.

Auch der Song “Amorina“ sticht heraus, da er ein Duett mit der Frontfrau Tamara Filipovic und einem männlichen Counterpart beinhaltet. Die Stimmen der beiden erschaffen einen eigenen Stil. Mit der Geige im Vordergrund und dem ständig begleitenden Metal wird ein interessanter (eigener) Stil erschaffen.

In „Nightmare Reality“ zeigt sich die Sängerin mal von einer anderen, härteren Seite und legt den hohen Gospelgesang ein wenig ab. Durch die Stimmveränderung bestätigt die Band noch mehr ihr Genre.

Das Duett von Klavier und E-Gitarre bei „Evil Flamingo“- also weiche und harte Klänge – ergeben einen einzigartigen Mix.

Das ruhigere Stück aus dem Album, "Forgotten Isle" zeigt einen besonderen Übergang von Gruselklängen zu Metal, sowie auch Parts mit Akustik-Gitarre und rhythmischen Trommelschlägen.

Der letzte Song des Albums der Bonustrack „Dead Ashore We Lay“ startet mit königlichen Tönen und mächtigem Orchester. Auch ein Männerchor und die einzigartige Gospelstimme der Frontfrau kommen hier nicht zu kurz.

„Trough Glass Eyes“ ist ein Album, das in den ersten Songs noch etwas zu ruhig ist, sich aber von Lied zu Lied steigert und dem Genre progressive Metal eindeutig gerecht wird. Ein besonderes Album, das bei mir auf alle Fälle noch einige Monate weiter laufen wird. Die Kombinationen von klassischer Musik und progressiven Metal ist für mich ein absolutes Highlight. 

 



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Romana Volderauer (06.03.2018)

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