DEAD CITY RUINS - Never Say Die

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VÖ: 13.04.2018
Bandinfo: DEAD CITY RUINS
Genre: Hard Rock
Label: AFM Records
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Lineup  |  Trackliste

Letztes Mal schon eine Kombination aus THIN LIZZY und BLACK SABBATH mit dem Ursprung Neues Jahrtausend und Down Under - dieses Mal auch. Was heißen soll, die Australier sind ihrem Stil treu geblieben. Die Mischung aus Blues und Hardrock mit einem ordentlichen Schuß Ozzy & Zakk & Dio lässt einen eintauchen in 60er und 70er Feeling mit einem Hauch Moderne.

Die Riffs sind knackig, der Bass hart, Retro Psychedelic Stil kommt immer wieder vor. Der wummernden Gitarre beim Opener "Devil Man" kann man sich nicht entziehen und der bluesige Gundton sowie Bass erinnern bei "Bones" zusätzlich an alte DEEP PURPLE Nummern. Die Riffs haben Ecken und Kanten und halten sich nur bei den richtig langsamen Blues-Nummern zurück. Dazu gehören zum Beispiel "Rust And Ruin" oder "Lake Of Fire", die schmalzig und emotionstriefend sind. Hymnische Einlagen wie "Raise Your Hands" gehören aber genauso zum neuen Album.

Da die Band nach dem selbstbetitelten Vorgänger viel auf Achse war, entstanden zahlreiche dieser neuen Sons unterwegs bzw. im Bus. Daher die Vielfältigkeit aufgrund der Eindrücke und Erlebnisse und Situationen. Beispiel gefällig? Für den Songtitel "Dirty Water" gibt es folgende Erklärung: nach endlosen Wochen des Lebens auf der Straße war das Gefühl da, sich nicht mehr reinwaschen zu können - und so war ein neuer Song-Titel geboren.

Insofern gibt es auch kein Konzept, das sich durch das Album zieht. Vielmehr ist das Konzept einfach die Spielfreude und das Hochgefühl, jeden Tag auf der Bühne zu stehen und den eigenen Sound rüber zu bringen, sodass er in den Ohren der Zuhörer hängen bleibt. Endergebnis: erdige, ursprüngliche Rockmusik, ähnlich wie in den Anfängen dieser Stilrichtung.



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (25.04.2018)

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