HELLAVISTA - Robolution

Artikel-Bild
VÖ: 23.03.2018
Bandinfo: HELLAVISTA
Genre: Thrash Metal
Label: Art Gates Records
Hören & Kaufen: Amazon
Lineup  |  Trackliste  |  Credits

FREUND HEIN-Fans aufgepasst! Die Band besteht vielleicht nicht mehr, aber der Geist lebt in HELLAVISTA weiter. Aus der Asche auferstanden vereinen sich ex-Mitglieder der harten Wiener Front, um der Welt weiterhin den Mittelfinger zu zeigen. HELLAVISTA heißt das neue Projekt und neben erfinderischen Wortspielen („Robo-lution“, „Hell-evator“, „Rest in Pain“) bieten die Wiener auch ein abwechslungsreiches Repertoire an Gitarrenriffs. Die anderen Instrumente, Drums und Bass, spielen ebenfalls auch keine abgedroschenen Bassline oder Beats. Mit viel Erfindergeist und unruhigen Händen lässt die Band ihren Fans keine ruhige Minute zum Verschnaufen. Wer sich diese Band zu Gemüte führt, bekommt deutlich zu verstehen, was Thrash Groove bedeutet.

Die Gitarren (Ossy Jr., Glaso) lassen keinen Notenwert aus und verleihen den Liedern einen fetzigen Schwung, der die Menschen bis in die letzten Reihen zu Boden wirft. Wenn auch der letzte Metaller flachliegt, treten sie ihn mit kurzen knackigen Riffs im Stile des Thrash Metals in die Höhe. Zu guter Letzt ziehen sie bei ihren Gitarrensoli die Leute zu sich her, um sie dann wieder mit ihren Groove-Elementen in die Knie zu zwingen.

Einige Fans der Band FREUND HEIN werden die Vocals (Dirty Harry) wiedererkennen. Eine bekannte Stimme, die sich nun vollkommen HELLAVISTA widmet. In der Stimme ist der Einfluss von anderen Sängern wie z. B. Phil Anselmo (PANTERA) oder James Hetfield (METALLICA) zu hören. Seien es die Screams vom PANTERA-Sänger, seien es die Growls vom METALLICA-Sänger, trotzdem kreiert Dirty Harry (Vocals) seinen eigenen Stil.

PP (Drums) gibt alles, um sich nicht in seinem Getrommel zu wiederholen. Der Erfindergeist ist beim Schlagzeuger großgeschrieben. Er verleiht jedem Lied eine persönliche Note, damit die Metaler einiges zum Verdauen bekommt.

Summa summarum merkt man, dass HELLAVISTA viel Energie in ihr Album „Robolution“ gesteckt haben. Damit sie sich von der Thrash-Masse abhebt, setzt die Band mit der Klavierorgel noch einen drauf. Das gibt dem Ganzen noch eine Soul-Note, die für das härtere Genre ungewöhnlich, aber nicht unerwünscht ist.

Fazit: Achtung! Macht euch für die härteste Robo-Prügelei aus Wien gefasst!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (26.06.2018)

WERBUNG: Uzziel
ANZEIGE
WERBUNG: Rockhouse Bar
ANZEIGE