HAWTHRONE HEIGHTS - Bad Frequencies

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VÖ: 27.04.2018
Bandinfo: HAWTHRONE HEIGHTS
Genre: Alternative Metal
Label: Pure Noise Records
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Lineup  |  Trackliste

„Bad Frequencies“ versetzt seinen akustischen Rezipienten zurück in die 2000er. Die Bandmitglieder haben auch nicht auf ihre Röhrenjeans, ihre Vans und ihre ins Gesicht gekämmten Haare vergessen - Emos are still alive!

Nach einer bewegten Vergangenheit mit BULLET FOR MY VALENTINE oder FALL OUT BOY on Tour, melden sich JT Woodruff und seine Bandkollegen mit ihrem sechsten Album zurück. Dieses bietet nichts Neues, aber dennoch verspielte Gitarrenmelodien, Refrains die ins Ohr gehen, tanzbare Musik und zwischendurch einige Überraschungen. Die Screams von Bassist Mark Million verleihen der Scheibe ein schönes Gesamtbild. Oft erinnert der Stil an BLINK 182. Themen dieses Albums sind Liebe und Trauer; beide verpassen dem Werk die notwenige Emotionaliät, um bei der Hörerschaft mitten ins Herz zu treffen. Es lassen sich auch zwei
härtere Songs finden - „Just Another Ghost“ und „Crimson Sand“. Erstes Lied bezieht sich auf das Leben, wie es an Menschen einfach vorbeizieht und man nur dabei ist, statt mittendrin...

Beim Track „Pink Hearts“ wird es nostalgisch. Es geht darum, dass man als Teenager egoistisch von Beziehung zu Beziehung gewechselt hat und als Erwachsener dann hofft, nicht allzu viele Menschen verletzt zu haben.

„Edge Of Town“ und „Starlighter (Echo, Utah)“ besitzen Pop Elemente; generell lässt sich HAWTHRONE HEIGHTS in Mainstream einordnen – Emocore mit Punk – Pop – Elementen gepaart. Wer denkt, dass die Band nur die jüngere Generation anspricht, irrt! Denn wer seine Sturm und Drang Episode in den 2000er hatte, findet hiermit sicher eine Art „Erinnerungsstück“ an diese Zeit. Bei genaueren Anhören der Lyrics zeigt sich, dass diese keinesfalls oberflächlich sind, sondern zum Nachdenken appellieren. Obwohl der Emocore nicht mehr aktuell ist, bleiben die Melodien und Lyrics gut im Ohr und die Band ihrem Stil treu. Diese wird garantiert wegen ihrem existenzialistischen Touch, ihrer Sentimentalität und ihrer Echtheit auf Sympathie bei ihren Hörern treffen. Emos are back! 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Corona (28.07.2018)

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