CREYE - Creye

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VÖ: 12.10.2018
Bandinfo: CREYE
Genre: Melodic Rock
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

Schon wieder neues Melodic – Futter aus (no na) Schweden: CREYE. Ursprünglich 2015 als Projekt vom Gitarristen und Songwriter Andreas Gullstrand (GRAND SLAM) gegründet. Mit der Hilfe einiger befreundeter Musiker, wie ART NATION Sänger Alexander Strandell, wurde die Single „Never Too Late“ dem Melodic Rock-Volk als Appetizer vorgelegt, die sofort einschlug, sodass Gullstrand gleich mit der EP „Straight To The Top“ nachlegte. Wieder war das Echo in der Branche so enorm, dass mehrere Labels Angebote stellten und Gullstrand nach dem Ausstieg von Strandell nunmehr eine Band mit fixem Line-Up zusammenstellte. Gustaf Örsta  (Bass), Joel Rönning (Keyboards) und Arvid Filipsson (Drums) waren schon dabei, dazu kamen noch Fredrik Joakimsson (Guitar ex- STONELAKE) und Robin Jidhead am Mikro. Letzterer ist der Sohn des genialen ALIEN – Sängers Jim Jidhead. Robin verdiente sich seine ersten Sporen bei DANGER AVENUE und beweist bei CREYE, dass er die großen Fußstapfen seines Vaters ohne Mühe ausfüllen kann. Das Rennen der Labels um den neuen Stern am Melodic/AOR Himmel gewann nicht überraschend der Branchengigant Frontiers Records.

Mit Hilfe einschlägiger Mitkomponisten ging man an die Arbeit für ein Full-lenght Album. Die Liste dieser Musiker liest sich wie das Who is Who der einschlägigen schwedischen Hautevolee und dokumentiert was uns bei CREYE erwartet: Ulrick Lönnqvist (SAHARA, CODE RED, Jim Jidhed), Erik Wiss (CAP OUTRUN, GATHERING OF KINGS), Sören Kronqvist (SUNSTORM, FIND ME, LIONVILLE, ONE DESIRE), Mike Palace (PALACE, KRYPTONITE) und Hal Marabel (BAD HABIT, ARENA, MAD INVASION).
Mit so vielen Vorschusslorbeeren bedacht, sind die Erwartungen natürlich sehr groß und ich kann es vorwegnehmen: CREYE werden den Erwartungen gerecht. Ein Debüt nach Maß, was da herausgekommen ist.

AOR/Melodicrock vom Allerfeinsten mit allen Ingredienzen, tief verwurzelt in den achtziger Jahren, mit dem entsprechenden modernen Touch: Schöne, einprägsame Melodien, mal dominante Keyboards, mal dominante Gitarren in perfekter Balance, wunderschöne Stimme mit hohem Wiedererkennungswert, abwechslungsreich, perfekt produziert und eingespielt. Da die ganze CD unheimlich Spaß macht, will ich keine Höhepunkte herausgreifen. Jeder Track ist eigenständig, hat seine eigene Stimmung und eigenen Reiz. Alle Fans gepflegter skandinavischer Rockmusik, wie von BAD HABIT, WORK OF ART, FIND ME, KRYPTONITE, NORDIC UNION und anderen werden an CREYE nicht vorbeikommen und große Freude haben.

 



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Wolfgang Kelz (13.10.2018)

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