VERDANDE - Verdande

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VÖ: 08.02.2019
Bandinfo: VERDANDE
Genre: Progressive Metal
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste

Es ist selten, dass eigenproduzierte EPs mit nur vier Tracks so einschlagen wie die selbstbetitelte EP von VERDANDE. Die junge Band aus Esbjerg in Dänemark, benannt nach entweder einer nordischen Schicksalsgöttin oder einer Firma für Militärequipment (wer kann sich da heutzutage sicher sein…), spielt auf „Verdande“ hochklassigen, herzerfrischenden modernen Prog Metal.

Schon „Seeking Waiting Or Hiding” ist ein guter Start ins Album und mit seinen sieben Minuten Spielzeit der längste und komplexeste Track. Langweilig oder verwirrend wird es aber nie, dank einer guten Mischung aus unbarmherzigem Groove, ruhig-schwermütigen Teilen und lässigen Gitarrensolo-Parts.

„Giving In“ ist dann eher inspiriert von modernem Death Thrash, ein bisschen zerhackter als der Opener, aber auch hier geben sich einige spannende Riffs die Ehre. Sehr Prog-lastig ist dann „When Forever Ends“, auch wieder ein Highlight – diesmal geht es aber eher gemütlich zu, die Vocals sind clean statt core-lastig, und immer wieder wird man an die großartigen HAKEN erinnert. Und auch der Abschluss mit „We Wait In The Fire“ ist gelungen, der Track (der wiederum an GOJIRA anklingt) hat echte Ohrwurmqualitäten und zeigt, dass VERDANDE sowohl ihre Melodien als auch ihren Groove absolut beherrschen.

Die Produktion ist ordentlich, wenn auch nicht herausragend, als einziger Nachteil werden ab und zu auftretende Unsauberkeiten bei den Core-Vocals auffällig. Ansonsten kann man trotz mehrmaligem Suchen keine wirkliche Schwäche bei VERDANDE erkennen – möge ihnen die Schicksalsgöttin (oder eben die Militärfirma…) noch eine lange Karriere bescheren!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Luka (08.02.2019)

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