STARQUAKE - Time Space Matter

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VÖ: 29.03.2019
Bandinfo: STARQUAKE
Genre: Heavy Metal
Label: Pure Steel Records
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Lineup  |  Trackliste

Vier Jahre dauerte es, bis STARQUAKE ihr zweites Album unter unsere Reihen bringen. Nach "Times That Matter" kommt nun das beinahe gleichnamige "Time Space Matter". Auf dieser Scheibe erwarten euch jede Menge Special Guests, verrückte Instrumente und vor allem Überraschungen! Die deutschen Hardrocker legen alle Standardwerte der Albenzusammenstellung beiseite und werfen Songs mit den unterschiedlichsten Längen und Klängen auf den Markt. Man möchte meinen man verbringt seine Freizeit in einer 70er-SciFi-Serie.

Eröffnet wird das Album mit dem Titel "Starquake". Die Orgeln mögen sich vorerst zwar etwas ungewöhnlich anhören, allerdings wird der Sound nach kurzer Zeit um einiges klarer. Spätestens wenn die Gitarren einsetzen weiß man, worauf die Band hinaus will. Mikey Wenzel überzeugt hier erst mit klaren, ruhigen Vocals bevor er im Refrain richtig loslegt und sein volles Potenzial ausschöpft. "Space Lost Souls" liegt auf Platz sechs der Reihenfolge und erinnert mehr an ein Zwischenspiel im Weltall als an einen Song. Man möge sich vorstellen, in der Leere herumzuschweben und den Sinn des Seins zu suchen - ausser einem kleinen Gitarrensolo allerdings nichts zu finden. Im Großen und Ganzen soll es wohl das Intro für "Matter - And The Giant Was Gentle" sein. Als reine Instrumental-Nummer sehr zu empfehlen, allerdings vermisse ich dann doch etwas den Frontman mit seiner kratzigen Stimme.

Um dem ganzen Spieldauerwahnsinn die Krone aufzusetzen lässt "A Never Give Up Suite" mit unglaublichen 17 Minuten (!!!) aufhorchen. Meines Erachtens nach auch die beste Nummer des Tonträgers. Feine Riffs, ordentliche Soli - die Orgeln natürlich nicht zu vergessen - und endlich wieder Gesang. Die Band hat es geschafft, das Potenzial des kompletten Albums in dieser einen Nummer zu konzentrieren. Als Grande Finale steht "Off To Pastrues New" auf der Liste. Auch hier wartet man sehnsüchtig auf eine Explosion der Sinne, welche jedoch nicht auftauchen will.

Alles in Allem ein recht gelungenes Album. Ich persönlich finde die Abwechslung bzw auch den etwas anderen Sound sehr interessant. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber für Fans des klassischen 70er-Rocks, welcher durch ein paar härtere Einflüsse abgerundet wird, mit Sicherheit eine Versuchung Wert!



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Schäff Koch (22.03.2019)

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