THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES - Tre

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VÖ: 29.03.2019
Bandinfo: THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES
Genre: Blues Rock
Label: Blues For The Red Sun
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Lineup  |  Trackliste

Zu Beginn eines jeden Jahres schmeißen viele Bands einen neuen Output auf den Markt. Neues Jahr, neues Material, ein neues Kapitel und ein neuer musikalischer Abschnitt. So auch im Retro-Rock/Vintage-Rock-Sektor. Nachdem das Gütersloh Blues-Rock-Duo THE PICTUREBOOKS mit „The Hand Of Time“ nahtlos am alten Material anknüpfen kann, BLACK LUNG vielleicht ihr bisher stärkstes Album „Ancients“ rausgehauen haben, stehen jetzt noch PRISTINE und THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES in den Startlöchern. Und eins schon mal vorweg. Das schlicht mit „Tre“ betitelte dritte Album der Norweger hat es wahrlich in sich und packt für mich die obengenannten, bereits erschienenen Alben, deutlich in den Sack.

Schon der Opener „Salt The Earth“ ist ein wahres Blues-Rock-Monster! Langsam, stampfend, nimmt es Fahrt auf. Grandiose Gitarrenspielerein, gelungene Vocals. Die Nummer entwickelt sich und platzt förmlich aus allen Nähten. „Salt the Earth“ ist so eine Nummer, die einen sofort packt, die man immer wieder auf Repeat stellt, die sich einbrennt. Ein richtig atmosphärisches Gefühlsbrett.

Und die hohe Messlatte wird gehalten. Problemlos. Über die gesamte Länge. Sei es das groovende „Lay Down“, mit seinem verträumten, melancholischen Phasen, seinem emotionalen Ritt und diesen gelungenen Soli, sei es „Heart Of The Mountain“, mit seinem vielversprechenden Titel, die sich problemlos langsam, eindringlich und selbstbewusst zu einer weiteren Vorzeigenummer entpuppt oder der epische Rausschmeißer „Time Ruins Everything“. Wirklich verdammte starke Platte!

THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES legen mit „Tre“ mit Abstand ihr bestes Album vor. Für mich war das selbstbetitelte Debütalbum „The Devil And The Almighty Blues“ über Längen stärker als der zweite Output „II“, doch das Material hier hat es in sich. Großartig produziert, auf den Punkt abgestimmt, abwechslungsreich wie emotional, groovend und rockig – Blues-Rock at its best!

Lauschlappen-Orgasmusfaktor: „Salt The Earth “.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: inhonorus (21.04.2019)

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