KING ZEBRA - King Zebra

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VÖ: 22.03.2019
Bandinfo: KING ZEBRA
Genre: Hard Rock
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste

Ziemlich dicke Füße bewiesen die Schweizer Rocker KING ZEBRA, als sie 2013 ihr Debutalbum frechweg "Greatest Hits" tauften. Zwei Jahre nach diesem (sicherlich) werbewirksamen Erstwerk folgte das zweite Album "Wild! Wild! Wild!", das in Zusammenarbeit mit dem renommierten schweizer Produzenten und Musiker V.O. Pulver (u. a. GURD, POLTERGEIST, PÄNZER) entstand. Anschließend kam es zu Veränderungen im Lineup, wodurch das Mikrofon an den langjährigen CHINA-Frontmann Eric St. Michaels übergeben wurde. In dieser neuen Besetzung folgten zunächst diverse Singles und schließlich die aktuelle EP "King Zebra".

Der Rock'n'Roll-Quickie enthält die neuen Stücke "King Zebra" und "Bad Reputation" sowie die 2018 erschienenen Singles "That’s What I Like", "Firewalker" und "Like A Hurricane". Hinter diesen Titeln versteckt sich ein gut gelaunter und direkt nach vorne gehender "Kickass Rock'n'Roll", wie die Band ihre Musik passenderweise umschreibt. Als Einflüsse werden Bands wie MÖTLEY CRÜE, W.A.S.P. oder MR. BIG genannt, was man so ebenfalls unterschreiben kann. "Like A Hurricane" lässt zudem an die Rock-Senioren KISS denken, weswegen auch die obligatorische Kuhglocke nicht fehlen darf. Das nach der Band benannte "King Zebra" verbindet das Ganze mit dem Groove der seligen MOTÖRHEAD und lässt es ein wenig so klingen, als würden sich Gene Simmons und Co. an "Overnight Sensation" verlustieren. Wer sich also schon immer gefragt hat, wie eine Band namens MOTÖRKISS geklungen hätte, dürfte hier einen ersten Denkanstoß finden. Die fünf Songs laufen durch die Bank gut rein und sorgen einfach für gute Laune. Daran ändert es auch nichts, dass man das ein oder andere Riff schon einmal irgendwo gehört hat. Die Bassspuren sind schön herausgemischt, flitzen oft fröhlich die Tonleiter rauf und runter und fallen grundsätzlich sehr positiv auf (z. B. "Firewalker", "Bad Reputation"). Wie bereits erwähnt haben sich KING ZEBRA mit Eric St. Michaels zudem eine bekannte und markante Stimme ins Boot genommen.

So kann man sich am Ende über das Ergebnis keineswegs beklagen. "King Zebra" singt ein Loblied auf den guten alten Rock'n'Roll und versprüht dazu noch eine gute Portion Randaliergeist. Und diese frische Arschtritt-Attitüde muss eben auch mal sein - ganz im Sinne von :"long live our bad reputation"! 

 



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Lord Seriousface (15.05.2019)

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