POWER FROM HELL - Profound Evil Presence

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VÖ: 14.06.2019
Bandinfo: POWER FROM HELL
Genre: Black / Death Metal
Label: High Roller Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Die brasilianische Bestie POWER FROM HELL schwärzt den Himmel der Erde und beschwört weibliche Dämonen herauf, die sich an dem saftigen Fleisch der Menschen laben. Voriges Jahr konnten die Südamerikaner ihre Fans mit der Blackened Thrash Gewalt namens „Blood´N´Spikes“ verzaubern. Nichtsdestotrotz durfte man vier Jahre lang warten bis ein neues Full-Length Album zustande kam. „Profound Evil Presence“ heißt das verruchte Stück und versprüht eine verführerische Dosis Black Metal.


POWER FROM HELL schlägt einen düsteren Weg ein, der im Vergleich zum Vorgängeralbum die dreckige Bluesattitüde ad acta gelegt hat. Sodomic (Gitarre, Gesang) rotzt in monotoner Stimmlage blutrünstige Liebeserklärungen an weibliche Dämonen wie Lilith, Lucy und Elizabeth. Die verbotene Lust spielt in „Profound Evil Presence“ eine fundamentale Rolle. Um das zu verdeutlichen, nimmt der Sänger auch kein Blatt vor dem Mund. 
Man könnte nicht sagen, dass POWER FROM HELL eine Ruhe Kugel schieben würden, aber beim Mastering haben die necrophilen Herrschaften die Gitarren ein bisschen zurückgedreht, damit der Gesang vermutliche besser zur Geltung kommt. Das hält aber Splatter (Drums) nicht davon ab, Blast- und Offbeats in die Trommeln hinein zu donnern. Wohingegen Tormentor (Bass) fast zur Gänze von den anderen übertönt wird.

 
Das Trio aus Sao Paulo bewegen sich bewusst von ihren Thrash Metal Wurzeln weiter weg und konzentrieren sich auf einen mehr atmosphärische Black Metal. Das Intro „Nightmare“ ist schon eine Klare Ansage wohin die Reise geht. Ihre Message ist mit dem neuen Fulllength-Album eindeutig angekommen und die nekrophilen Sexfantasien sind amüsante Geschichten, die einem den Magen umdrehen. 

 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (20.06.2019)

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