MAMMOTH STORM - Alruna

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VÖ: 28.06.2019
Bandinfo: Mammoth Storm
Genre: Doom Metal
Label: Argonauta Records
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Lineup  |  Trackliste

Die schwedischen Doomer MAMMOTH STORM aus Säffle fahren schwere Geschütze auf und schicken eine Hellseherin an die Front. „Alruna“ heißt die Dame und ist ebenfalls der Titel des neuen Albums. Mit der Single „Giants“ lieferten sie 2017 einen kleinen Vorgeschmack was dem gemächlichen Metalhead noch bevorstehen vermag. Das Ergebnis sind erdrückende Gitarrenschläge, die einen bis auf den letzten Tropfen Blut ausquetschen.  


Der Name Alruna kommt aus der nordischen Mythologie und wurde sogar bei den Römern als Hellseherin bekannt  (die Römer waren bekannterweise bekennende Anhänger der nordischen Mythologie. Wiedki - der Lektor). Sie ist mit dem geheimen Wissen über die Alben, einer Rasse die von den Asen oder auch Riesen genannt abstammen, gut vertraut. Somit ergibt die Single „Giants“ im Kontext mehr Sinn. MAMMOTH STORMs Stärke zeichnet sich durch ihre monströsen Gitarrenriff aus und ist allein schon in ihrem Opener deutlich zu hören. Im Vergleich zum Vorgänger „Fornjot“ nimmt Christer Ström (Gitarre) ein wenig Tempo aus den Liedern, jedoch gleicht er es durch noch schwungvollere Rhythmen wieder aus. Mithilfe vom Bassist Daniel Arvidsson (Bass, Gesang) verschafft es ihrer Musik einen monströsen Druck auf die Ohren. 
Zum Schluss steigert sich die schwedische Band in langsamere Gefilde (que? - editorem). Nachdem Emil Ahlman (Schlagzeug) die Band wieder schneller vorangetrieben hat, verleihen endlos langgezogenen Sechzehntelnoten der Gitarre dem Lied eine Stimmung, die man eher aus dem Black Metal kennt.   

„Alruna“ ist, rhythmisch gesehen eine Platte von der man sich gerne mitreißen lässt. Christer Ströms (Gitarre) haut mit riesigen Hammerschlägen in die Saiten, damit die Töne auch tief in die Täler noch hallen.  Daniel Arvidsson (Bass, Gesang) unterstützt die Gitarrenfraktion harmonisch hervorragend, aber der Basslinie würde ein wenig Selbstständigkeit ebenfalls guttun. Summa summarum ist „Alruna“ solide Arbeit, aber nach dem vorherigen Album „Forjont“ jedoch keine neue Offenbarung.  



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (07.07.2019)

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