BURNING SHADOWS - Beneath The Ruins - EP

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VÖ: 06.12.2019
Bandinfo: BURNING SHADOWS
Genre: Heavy Metal
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste

BURNING SHADOWS aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Maryland, noch genauer aus dem lauschigen Weiler Savage, bringen nach dem starken Full-Length "Truth In Legend" eine kleine Zwischendurchmahlzeit mit der EP "Beneath The Ruins" Vier neue Songs in der Standardversion, dazu einen neuen Tune und zwei Livestücke als Bonustracks bei Bandcamp und der CD-Version (keine Ahnung welche die Versionen der EP sind, die sonst noch erscheinen...)

Die Songs beschäftigen sich, wie von der Band gewohnt, mit Werken der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts, mal wird HP Lovecrafts Flash-Fiction-Story "Memory" bei "Blacken The Sky" und "Monuments Of Rust" tangiert, mal beschäftigt man sich bei "The Grey Company (Paths Of The Dead)" mit JRR Tolkiens "Lord Of The Rings - The Return Of The King" und "The Red Key" wurde von Robert E. Heinleins "The Thing On The Roof" inspiriert. Darüber hinaus gibt es mit dem Bonustrack "The Shadow From The Steeple" noch eine lyrische Fortsetzung zu "The Haunter Of The Dark" vom 2008er-Dreher "Into The Primordial", diesmal aber basierend auf Robert Blochs gleichnamiger Kurzgeschichte. "The Last One To Fall" wurde am Swordmetal Fest VII in Minneapolis mitgeschnitten und "Oathbreaker" bei einer Show im Jahre 2019 in Baltimore, MD.

Die Songs sind noch immer typisch für die Band, immer wieder zwischen Power Metal a la ICED EARTH und BLIND GUARDIAN (weniger) und amerikanischen Untergrundheroes wie MANILLA ROAD (mehr) grätschend, werden fünf Songs in modernstem Soundgewand für den dürstenden Headbanger präsentiert. Ach ja, der Sound...das hätte man auch weniger laut und aufdringlich gestalten können - hier trägt man etwas zu dick auf. Zu laut und das Schlagzeug...eh schon wissen.

Die Songs sind aber wieder einmal einwandfrei - klasse Banger die sofort den Hippocampus fluten und den Kuttenträger fröhlich, die Melodien von "Beneath The Ruins" schmetternd, durch stählerne Festivallandschaften schwarwenzeln lässt. Das Songwriting passt, die Jungs können natürlich auch spielen, der Gesang ist schön eigenständig ohne zu nerven. 

Das ist schon recht gute Qualität für eine Zwischenmahlzeit. BURNING SHADOWS sollten schön langsam die einschlägigen Festivals in prominenter Position bespielen können - am Songmaterial sollte es nicht liegen.

 

 



Ohne Bewertung
Autor: Christian Wiederwald (15.02.2020)

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