ILLUM ADORA - Infernum et Necromantium

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VÖ: 29.03.2020
Bandinfo: ILLUM ADORA
Genre: Black Metal
Label: Folter Records
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Lineup  |  Trackliste

Vor einigen Jahren stieß ich bei einem Gig von UNLEASHED auf die Koblenzer ILLUM ADORA.
In Erinnerung ist mir eigentlich nur der Geruch von Weihrauch vor dem Gig geblieben - mein Sohn war so von der Rolle, dass er sich glatt ein Shirt der Formation kaufte.

Eher zufällig sah ich in der Stormbringer-PromoCorner die Band wieder.
Sie bringen mit "Infernum et Necromantium" eine Mini-CD unter die Leute.

Da ich mir die Musik seit dem zuvor genannten Abend nicht mehr angehört habe, war ich mal gespannt, auch weil ich las, dass Patrick W. Engel an der Scheibe mitgewirkt hat.
Wer Patrick nicht kennt: für ASPHYX, GRAVE, HEAVEN SHALL BURN oder ICED EARTH saß der gebürtige Thüringer bereits an den Reglern.

Zurück zur Musik: MP3 gestartet und....und....und....ja nix. 50 Sekunden, wie bei tausenden anderen Bands auch, ein langsames Akustikgitarrenintro. Klingt ein wenig nach Wartezimmermusik. Passt ja aktuell zur weltweiten Situation.

Ich habe dann mal ein wenig schneller laufen lassen und habe ehrlichgesagt etwas anderes erwartet.
Das was ich da höre ist - auch wenn meine Ohren harte Klänge gewöhnt sind - nicht mein Ding! Ich klicke mal auf den Song "Oscurita Medievale". Weiter zu "Master of Contempt", noch weiter zu "Heroine des Grauens" und zum Schluss zum Song "Blackvisions of the Almighty"

Da kommt nichts, also nichts was mich zum Bewegen animiert.
Unfassbar, dass mein Sohn auf das steht. Der Apfel fällt zwar nicht weit vom Stamm, aber das hier ist nichts für meine fast 44 Jahre alten Ohren!

Die Punkte gibt es für die recht gute Produktion, für den Lokalpatriotismus (wohne ja im Raum Koblenz) und für meinen Sohn - weil er doch glatt meinte, dass es geil klingt.



Bewertung: 2.5 / 5.0
Autor: Jörn Janssen (27.03.2020)

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