MOTHERS OF THE LAND - Hunting Grounds

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VÖ: 19.06.2020
Bandinfo: MOTHERS OF THE LAND
Genre: Heavy Rock
Label: StoneFree
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Lineup  |  Trackliste  |  Trivia

Die ewigen Jagdgründe, der Jäger wird zum Gejagten oder Waidmannsheil! jeder hat schon mal solche Sätze in irgendeiner Form gehört und beim Anblick von „Hunting Grounds“ kommen einem solche Sprüche in den Sinn. Das Heavyrockquartett MOTHERS OF THE LAND aus Wien bringen mit ihren bestialischen Gitarren und dem polternden Bass einen in Stimmung. Lehnt euch zurück und lauscht dem Heulen der Bestie. 

In „The Beast“ steht ein wildes Tier im Mittelpunkt und legt sich auf die Lauer. Zunächst beginnt MOTHERS OF THE LAND mit lieblichen Melodien, die eine in Sicherheit wiegen, aber ab der Hälfte zeigt das Monster seine Zähne. Die Gitarren kreischen und das Schlagzeug lässt die Becken krachen bis die letzten Noten nur mehr als Echo zu hören sind. Der Titel des Liedes „Showdown“ hält was er verspricht, denn das Gitarrenduett liefert sich einen Kampf. Zwischen Jack (Gitarre) und Georg (Gitarre) entsteht ein heftiges Hin und Her, das gelegentlich von heuelenden Solos unterbrochen wird.  Der Bassist hämmert in die Saiten und lässt sich gelegentlich  von den Melodien mitreißen, während der Schlagzeuger sich bedeckt hält bis er den richtigen Moment gefunden hat, um zu eskalieren.

Die Musik von MOTHER OF THE LANDS sagt mehr aus als tausend Worte. Es gibt keinen Text, aber die Band  schreibt ihre Geschichte mit den Gitarrenmelodien. Der 1970er Rockgitarrensound lässt das „Hunting Grounds“ alt und kratzig klingen. Auch wenn die Gitarren im Vordergrund stehen, sind generell die Instrumente hervorragend abgemischt. Eines ist für mich klar, ihre Jagd nach dem perfekten Sound hat sich gelohnt und setzt damit neue Maßstäbe für die Wiener Undergroundszene.

 



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (15.06.2020)

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