TRISHULA - Time Waits For No Man

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VÖ: 25.09.2020
Bandinfo: TRISHULA
Genre: Melodic Rock
Label: AOR Heaven
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Lineup  |  Trackliste

Die zweite Scheibe von TRISHULA, der Band um Gitarrist NEIL FRASER (TEN, RAGE OF ANGELS), kommt sehr rasch nach dem Anfang 2019 erschienenen Debüt. Wie nicht anders zu erwarten war, wird wieder typisch britischer Melodic Rock geboten, der im Vergleich zum ersten Longplayer mit einem geringfügig zurückgeschraubten Härtegrad daher kommt. Das Album ist durchgängig gut, mir fehlen aber ein wenig die absoluten Ausreißer nach oben, die definitiven Highlights, die man nicht mehr aus den Gehörgängen raus bringt...

Der Opener "How It's Supposed To Be" knüpft nahtlos an die erste Scheibe an. Wie schon gesagt geht es aber etwas ruhiger zur Sache, jedenfalls aber in der Tradition des britischen Melodic Rocks und Bands wie beispielsweise HEARTLAND und NEWMAN und in geringerem Ausmaß auch TEN oder MAGNUM. "Fallen Hero" hält den hohen Level und auch "I Want It All" rockt locker-beschwingt dahin, alles sehr Keyboard-lastig. Danach wird es mit "Make Up Your Mind (Take Your Time)" etwas ruhiger, mit beinahe QUEEN-mäßigen Harmonien, wie sie in ähnlicher Form die Amerikaner NELSON in ihren besten Kompositionen eingesetzt hatten. Auch "I Just Might" bewegt sich in ruhigem Midtempo-Fahrwasser und klingt noch amerikanischer - wahrscheinlich durch die verwendeten Chöre - bevor es mit "Hear No Evil" wieder härter und typisch britisch zur Sache geht. Die restlichen Songs können den hohen Level vielleicht nicht ganz halten. "The Border" ist dabei die aktuelle Single und vielleicht die härteste Nummer, für mich aber eigentlich eher nur eine gute Durchschnittsnummer. Nach dem starken "The Mighty" und "Knocked Down" bietet "Every Time We Touch" einen bluesig-getragenen Abschluss eines durchwegs guten Albums. 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Andreas Meiser (07.10.2020)

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