HELLRIPPER - The Affair Of The Poisons

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VÖ: 09.10.2020
Bandinfo: HELLRIPPER
Genre: Speed Metal
Label: Peaceville Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Bei manchen Rezensionen braucht es hin und wieder ein paar mehr Worte. Dafür kann man sich im Gegensatz dazu auch immer mal wieder richtig kurz fassen. Und so wird dieses Review kurz und knackig und so speedig ausfallen, wie die besprochene Silberscheibe.

James McBain meldet sich zurück. Zwei Jahre nach dem Debüt kredenzt uns der schottische Multiinstrumentalist und Shouter mit "The Affair Of The Poisons“ das zweite vollwertige HELLRIPPER Studioalbum.

Geändert hat sich im Vergleich zum Vorgänger exakt NICHTS! Wieder versohlt uns der Mann aus Aberdeen 30 Minuten lang musikalisch ordentlich den Allerwertesten! Herrlich räudig und dreckig ballern die acht Tracks aus den Boxen und fahren dem Hörer über die Ohren direkt ins Gebein und die Nackenmuskulatur.

Ja, irgendwo ist HELLRIPPER natürlich auch so ein MIDNIGHT-Ding, aber grundsätzlich betreibt James McBain auf der aktuellen Langrille einmal mehr sein ureigenes angeblacktes Speed Metal / Rock’n’Roll Worshipping. 

Die Songs sind in der Regel kurz und knackig, und selbst wenn ein Stück längenmäßig mal aus der Artschlägt, wie z.B. der Opener (der gleichzeitig das Titelstück ist), vergehen die in diesem Fall fünf Minuten wie im Flug. Die neue Scheibe macht von vorn bis hinten Spaß, die Riffs und Hooks sind eingängig und treibend, der speedige Groove mitreißend und immer schön nach vorn auf die Zwölf gerichtet. James‘ Shouts sind richtig schön bissig bellend und keifend, durchaus aber auch variabel.

Hervorzuheben ist eigentlich kein Stück, die Qualität der Songs auf "The Affair Of The Poisons“ ist gleichbleibend hoch. Meine persönlichen Favoriten sind die MOTÖRHEAD-Verbeugung "Vampire’s Grave“ und der Kracher "Hexennacht“.

 

Fazit:

 

Kurz und gut, bzw. besser sehr gut, lautet die Zusammenfassung, für Freunde von angeschwärztem Speed’n’Roll ist die neue HELLRIPPER-Scheibe ein wahres Fest! Eine halbe Stunde lang ballern die acht Uptempo-Granaten (natürlich immer wieder durch allerlei Tempowechsel aufgelockert) aus den Boxen, daß es eine Freude ist! HELLRIPPER sind pure fuckin‘ Metal, und das merkt man dem Longplayer von der ersten bis zur letzten Sekunde an! Well done, Mr. McBain!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Ernst Lustig (21.10.2020)

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